VORWORT
Die Sonderausstellung" Waschtag. Altes Gerät,traditionelle Arbeitsweisen und Brauch beimWäschewaschen" wurde im Österreichischen Mu-seum für Volkskunde am Sonntagvormittag des26. April 1981 eröffnet. Hatte schon die Ein-ladung zu der Eröffnungsveranstaltung ein solebhaftes Echo im Kreis der Museumsfreunde ge-funden, daß die bei beschaulichem Besuch an-heimelnden Räume des alten Gartenpalais Schön-born diesmal von einem fast enervierenden Ge-dränge erfüllt waren, so wurde das von denverschiedenen Medien alsbald dem Ausstellungs-thema entgegengebrachte Interesse und dievielfältigen Berichterstattungen in der öffent-lichkeit für Bearbeiter und Veranstalter letzt-lich eine echte Überraschung. Die verzögerteFertigstellung dieses kleinen Ausstellungs-kataloges, welche vor allem bedingt war durchdienstliche Prüfungsanforderungen an die Be-arbeiterin der Ausstellung, erlaubt es uns,nicht nur diese erfreulichen Umstände dank-bar zur Kenntnis zu nehmen, sondern auch ganzpersönliche Stellungnahmen zur Ausstellung,Anregungen und Ergänzungen, die die Museums-direktion in Briefform erreicht haben, demMuseumsbesucher und Leser zu vermitteln. Etwadie Angabe von Hauptschuldirektor i.R. Prof.Stephan A umüller, dem äußerst aufge-schlossenen Mitglied des Vereins für Volks-kunde aus Neudörfl an der Leitha im Burgen-land, daß in der Literatur über den NeusiedlerSee Hinweise enthalten sind, wie man noch im19. Jahrhundert die" Sodaausbildungen" an denUfern der Lacken sammelte und in Wien als
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