mädel selbst, oder sie wurden von Wäscher-knechten und Laufburschen unterstützt. DasWäscheliefern, die adrett gekleideten Mädelmit Butte und Korb, von welchem die ge-stärkten Unterröcke hingen, auf dem Rücken,war ein beliebtes Motiv für Wiener Maler,für Postkarten, und selbst die damalige Wer-bung bediente sich der populären Figuren.In großen Haushalten war es üblich, die zumWaschen gegebenen Wäschestücke auf eineWäsche tafel zu notieren, damit eine Kon-trolle über ihre Anzahl gegeben war.
145. Wäschetafel aus Schloß Lobkowitz inInzersdorf. Schwarze Hängetafel, beid-seitig mit Vormerkrubriken versehen( rote Linien), die Rubriken sind linksdurch Wort und Gegenstandsabbildungenbezeichnet, daneben freier Raum zumAnschreiben der Stückzahl jeder Wäsche-sorte.
( Vgl. L. Schmidt, Volkskunst in Österr.,Abb. 87).OMV 46 344
146. Wäscherin aus dem" Kaufruf in Wien"Kolorierter Stich von J. Feigel nachder Zeichnung von L. Brand, 1775
Leihgabe Grünn
147. Wäschermädchen mit Wäschbutte
Bezirksmuseum Alsergrund
148. Wäschermädchen vor dem Lieferngehen
Bezirksmuseum Alsergrund
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