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Waschtag : altes Gerät, tradionelle Arbeitsweisen und Brauch beim Wäschewaschen ; Sonderausstellung ; Katalog
Entstehung
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innen gab es bereits im Mittelalter auf Fron-höfen, in Adelshäusern und Fürstenhöfen. Bür-gerliche Wohnhäuser hatten bereits im 17. und18. Jahrhundert eigene Waschküchen. Die be-rühmteste Wäscherkolonie Wiens befand sich im9. Bezirk in der Gegend des Alserbaches, inLiechtental, am Thury- und am Himmelpfort-grund und auf dem Sechsschimmelberg. DieWäschergilde von Liechtental in der Säulen-gasse besorgte die kaiserliche Wäsche bis 1880,nachher wurde das kk Hofwaschhaus in Schönbrunneingerichtet. In der heutigen Sobieskigassegab es die sogenannte Wäscherburg, ein ein-stöckiges Gebäude mit großem Hof, das aus-schließlich von Wäscherleuten bewohnt war.Aber auch die anderen Gegenden Wiens, dievon einem Flüßchen durchzogen waren, beher-bergten Wäscher, Bleicher und Färber( Donauund später Donaukanal, Wienfluß, Als). Der3. Bezirk besaß ebenfalls eine Wäscherburg,in welcher Helene Grünn die Schauplätze derbeiden Bilder" In der Wäscherburg" von F.v.Myrbach und" Ball auf der Hängstatt" von J.Engelhart vermutet. Auch in der Leopoldstadtlassen Bezeichnungen wie" Wäschstöckl" oder" Waschhausgasse" auf ihre ehemalige Bestim-mung schließen. Die meisten gewerblichenWäschereien entstanden am Rande der Städtean Bächen und Flüssen. Häufig schon im 19.Jahrhundert entstanden, wandelten sie sichin den letzten 30 Jahren von Handwerksbetrie-ben zu hochtechnisierten Reinigungsbetrieben.

War die Wäsche nun einmal gesäubert, mußtesie wieder den Besitzern ins Haus geliefertwerden. Dies besorgten entweder die Wäscher-

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