dernen Waschmitteln sind genügend Bleichmittelenthalten, die diesen mühevollen Vorgang heuteüberflüssig machen. Um verschiedene Blusen,Hemden oder Röcke steif zu machen, bediente mansich einer Weizen-, Mais-, Reis- oder Kartoffel-stärke. Das Stärken der Wäsche ist eine Mode-sache, die manches Mal mehr, manches Mal weni-ger beliebt ist. Heutzutage bevorzugt man dennatürlichen Fall der Falten und verwendetStärke nur in besonderen Fällen( Frackhemd).
64. Mädchen beim Wäsche- Bleichen. Aquarell vonJakob Gauermann( 1772-1843).( Original imGauermann- Museum in Scheuchenstein- Miesen-
bach).
65. Wäscherin am Gebirgsbach und Jäger. Aqua-rell von Jakob Gauermann.( Original imGauermann- Museum in Scheuchenstein- Miesen-
bach).
66. Proben von Waschblau und Wäschestärke.
War die Wäsche gesäubert, wurde sie zum Trocknengebracht. Dies geschah im Freien, auf Wiesen,Bänken, Zäunen, Stangen, Schnüren oder auf demTrockenboden, wenn das Wetter nicht so gut war,in den Seitenlauben der Häuser oder auch aufTrockenstangen in den Stuben.
67. Hängstatt auf dem SechsschimmelbergPhoto: Bezirksmuseum Wien- Alsergrund
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