schinen aus Holz. Eine eigene Abteilung istdem Glätten der Wäsche gewidmet und zeigtMangelbretter, Wäscherollen und Bügeleisen.Außer den traditionellen Methoden der Wäsche-behandlung wird auch den Reinigungsmitteln,die früher in Verwendung standen, Aufmerk-samkeit geschenkt.
Neben den Veränderungen in der Arbeitsweltkommen in der Ausstellung auch die traditio-nellen Bereiche der Volkskunst, repräsentiertdurch eine alte Sammlung von Wäscheprackern,Mangelbrettern und Bügeleisen, zur Darstellung.Viele der erhaltenen Wäschepleuel und Mangel-bretter weisen sich durch ihre Verzierung alskostbare Erzeugnisse der Volkskunst aus. Siewurden reich beschnitzt, oft mit Monogrammund Jahreszahl versehen und durch verschie-dene Ornamente und Symbole verziert. Die ge-schnitzten Pleuel wurden als Minnegaben ver-schenkt und meist gar nicht für die Arbeitverwendet. Aus der Art der Verzierung läßtsich oft auf ihre örtliche Herkunft und manch-mal auch auf den Berufsstand des Schenkersschließen.
Die Wäschermädel, ihr traditioneller Ball,ihre Lebensweise spielten im alten Wien einebedeutende Rolle. Dieser versucht die Aus-stellung durch ausgewählte Beispiele ausdem Lebensbereich der Wäscher gerecht zu wer-den. Angeschnitten werden auch die BereicheVolksüberlieferung, Lied, Volksglaube und
Tracht.
Margot Schindler
13