hoffen. Eine solche Planung zunächst kleinererAusstellungen bringt vor allem auch den Vor-teil mit, daß zunächst eingegrenzte Tehmen aufGrund des letzten Forschungs- und Kenntnis-standes methodisch aufgearbeitet, unsere inüber achtzig Jahren Sammeltätigkeit zustande-gekommenen Museumskollektionen auf ihre Aus-sagekraft und Vollständigkeit hin überprüft,Lücken der Bestände erkannt und schließlich inneuen Sammlungsansätzen vielleicht geschlossenwerden können.
Man kann hierin eine vom Erbe und von dengegenwärtigen Gegebenheiten des Museums herbestimmte Strategie für eine erneuerte Museums-arbeit erblicken, die es fürs erste einmal zuerproben gilt. Frau Dr. Schindler hat sichdieser Aufgabe unterzogen und als erstes Teil-thema aus ihrer weitgesteckten Arbeitsdomänedie Erfassung, Dokumentation und Darstellungdes Wäschewaschens als Ausschnitt aus der Ar-beits- und Lebenswelt der Frau der vorindus-triellen Epoche gewählt, wobei sie sich nachAbsprache auf die systematischen Vorarbeitenvon Frau Professor Dr. Helene Grünn,welche seit langem zum Museum und Verein ineinem besonders freundschaftlichen Verhältnissteht, stützen konnte. Die unlängst erschieneneMonographie" Wäsche waschen. Volkskunde ausdem Lebensraum der Donau"(= Niederösterreichi-sche Volkskunde, Band 10%; Wien 1978) von HeleneGrünn ist denn auch als Grundlage für unsereAufarbeitung des Themas anhand der in ihrerSumme sehr beträchtlichen, in ihrer bisherigenAusrichtung auf die Gegenstandsgruppen der
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