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Problematisieren und Sorgetragen : kulturanalytische Konzepte von Öffentlichkeit und Arbeitsweisen des Öffentlichmachens
Entstehung
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Martina Röthl

Affekten und die Herstellung von Betroffenheit; Wege hin zu Iden-tifikation bei gleichzeitiger Kritik an Identitätspolitiken; Dekonst-ruktion von Natürlichkeit; das Hinweisen auf die ökonomische wiegesellschaftspolitische Nützlichkeit von Genderwissen und/ oder diePositivkonnotation seines tendenziell störenden Charakters.

Quer zu den bereits genannten stehen auf institutionellenEbenen stets auf die Sicherung von Ressourcen und das Etablie-ren beständiger Strukturen zielende Strategien. Auf Dynamiken desPolitischen ist hingegen das für EE/ EWK und Geschlechterfor-schung ja quasi gleichermaßen zentrale- Paradigma des engagiertenEingreifens gerichtet. Damit korrespondierende Identitätsvorgabenermöglichen vermittelnden Akteur: innen entsprechende Selbstver-ständnisse/ Selbstverhältnisse bzw. ist ihnen damit die Subjektposi-tion und der Status der politischen Akteurin/ des politischen Akteursangetragen; über damit interferierende Gesten und Praktiken könnensich, tatsächliche' Aneignungen vollziehen.

Radikale Positionierung, urgencies in Konflikt:das Beispiel, Familie'

1984 stellte Andrea Hauser bei der Tagung in Tübingen Ergebnisseihrer Magisterarbeit zum politischen Handeln von Frauen nach 1945voraus diesem Beitrag stammt der zweite Zitatteil meines Titels.Das Bild der gleitende[ n] Übergänge nutzt Hauser, um es als ana-lytisch kurzsichtig zu markieren, politisches Handeln auf den Bereichder öffentlichen Politik einzuschränken.20 Ganz in dieser Lesart reüs-siert bzw. kritisiert die AG Marburg im Band zur zweiten Tagungin Freiburg 1986, dass der Familienbegriff alternative Lebensformenwie Wohngemeinschaften ,, Wilde Ehen' oder zusammenlebendeHomosexuelle nicht berücksichtige und solche somit diskriminiert

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Retrospektive eines Experiments im Österreichischen Museum fürVolkskunde in Wien mit Anmerkungen zu Krise und Kritik der Reprä-sentation. In: Berliner Blätter 67, 2014, S. 90-104; Alexandra Bröckl,Katrin Prankl: Wie soll denn das bitte gehen? Herausforderungen derKulturvermittlung in einer historischen Schausammlung. In: VÖKKJournal 3( 21), 2021, S. 11 f. Alexandra Bröckl und Katrin Prankl danke ichzudem herzlich für die Einsichten, die sie mir in ihre Arbeit an dem fürdas Wiener Volkskundemuseum erstellten Vermittlungskonzept Gemein-samkeiten? Unterschiede?- Such' das Gender! gewährten.

Hauser( wie Anm. 1).