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Problematisieren und Sorgetragen : kulturanalytische Konzepte von Öffentlichkeit und Arbeitsweisen des Öffentlichmachens
Entstehung
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Problematisieren und Sorge tragen

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Tagungsöffentlichkeit unter den Bedingungen

der Covid- 19- Pandemie

All diese genannten Problemstellungen waren zu Beginn des zweitenPandemiejahrs, 2021, auf neue Weise virulent geworden. Nachdemdie Tagung Problematisieren und Sorgetragen ursprünglich 2020 hättestattfinden sollen, sahen wir uns zuerst um eine Verschiebung umein Jahr gezwungen und haben uns schließlich aufgrund der pande-mischen Lage für die Umsetzung der Veranstaltung mit digitalenMedien entschieden. Die Gestaltung einer Tagungsöffentlichkeit warsozusagen auch zur virtuellen Herausforderung geworden und dievon der Tagung aufgeworfenen Fragestellungen prägten unmittelbardie Arbeit der Konferenzorganisation. Ausgerichtet von der heutigenÖsterreichischen Gesellschaft für Kulturwissenschaften und Volks-kunde( OeGeKw- vormals Fachverband für Volkskunde) in Koope-ration mit dem Institut für Europäische Ethnologie der UniversitätWien und dem Volkskundemuseum Wien, versammelte sich dasTagungsteam im Mai 2021 am Standort des Museums in der Lau-dongasse und führte von dort aus die Online- Tagung durch.

Vor allem die für das Rahmenprogramm entwickelten For-mate mussten entsprechend umkonzipiert werden. So galt es, denBeitrag Making Climate Public aus dem Forschungsprojekt Realfik-tion Klimarechnungshof, der u. a. als diplomatisches Kamingesprächim Blauen Salon des Volkskundemuseums hätte stattfinden sollen,in ein digitales Gesprächsformat zu übertragen. Auch die Gestal-tungsaufgabe der Studierenden des Wiener Instituts für EuropäischeEthnologie, in der Lehrveranstaltung Kulturwissenschaftliche Werk-statt ein Rahmenprogramm für die Tagung zu konzipieren, hat sichaufgrund der Covid- 19- Bestimmungen mehrfach verändert. Die voneiner Gruppe Studierender geplanten Programmpunkte mussten vonder Gruppe des nächsten Jahrgangs durch ein digitales Vorprogrammersetzt werden. Die filmisch vorproduzierten Projekte EnChor, Pas-sagen und Parallele Öffentlichkeiten waren bereits im Vorfeld derTagung auf der Website des Volkskundemuseum Wien zu finden.

Ungeachtet der technischen Herausforderungen hatdie Entscheidung, die Tagung digital durchzuführen, zu einererfreulich internationalen Teilnahme geführt eine Erfah-rung, die seit der enormen pandemiebedingten Verbreitung von