rumänische Königspaar, Herzöge und Herzoginnen
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und KaiserFranz Joseph I. fanden sich in Abbazia ein. Letzterer besuchte denKurort am 29. März 1894, um mit dem deutschen Kaiser Wilhelm II.zusammenzutreffen, und im Juli 1904. Neben den adeligen Gästenund den Militärs förderten Künstler wie Gustav Mahler, GiacomoPuccini, A. P. Tschechow, James Joyce und Franz Lehár sowie Mitglie-der des Großbürgertums und Politiker wie die Wiener Familien Werthei-mer, Rothschild und Mautner- Markhof das Prestige des Kurortes. Imbenachbarten Lovran logierte Wiens Bürgermeister Dr. Carl Luegerzwischen 1902 und 1910 alljährlich einige Wochen( Kurzeitung16.3.1907 und Gottsmann 1998, S. 106). Militärangehörige hatten dieMöglichkeit, im Militärkurhaus Kuraufenthalte bis zu sechs Wochengegen einen kleinen Unkostenbeitrag in Anspruch zu nehmen( Mihajlo-vić 1998, S. 159f). Zu Beginn des Ersten Weltkrieges wurde sogarvereinbart ,,, dass kurbedürftigen deutschen Kriegsteilnehmern des ge-genwärtigen Krieges, die mit Unterstützung des Zentralvereins vomdeutschen roten Kreuz nach Österreichischen Bädern und Kurorten zumermässigten oder freien Kurgebrauche reisen, auf den österreichischenBahnen die Beförderung zum halben Fahrpreis II. oder III. Klasse aufder Hin- und Rückfahrt zugestanden werden wird"( AVA 1914).Den Gästen von Abbazia wurden jedoch nicht nur strenge Kurenunter der Aufsicht von„, Kurvorsteher" Dr. Julius Glax, sondern aucheine Vielzahl von Unterhaltungsmöglichkeiten geboten. Neben denbereits erwähnten, in den Hotels befindlichen Lese- und Spielzim-mern gab es einen Rasentennisplatz, Radfahrplätze sowie eineRollschuhbahn, die Kurkapelle spielte mehrmals wöchentlich auf,diverse Festivitäten wie Kostümfeste, Bälle, Faschings- und Silve-sterfeiern wurden veranstaltet, Ausstellungen und sportliche Wettbe-werbe organisiert, und auch des Kaisers Geburtstag am 18. Augustwurde gebührend gefeiert. Theater-, Konzert-, Lichtspiel- und Ope-rettenvorstellungen boten reiche Abwechslung am Abend( Kurzei-tung 8.9.1906, S. 1; 1908, S. 3; Gottsmann 1998, S. 122 und Mihajlo-vić 1998, S. 150ff). Ebenso konnte man die Promenade, den nördli-chen und südlichen Strandweg, entlang spazieren, allerdings:„ DieP.T. Damen werden hiermit höflichst ersucht, der gesundheitsschäd-lichen Staubentwicklung wegen auf der Promenade keine Schlepp-kleider zu tragen."( Kurzeitung 8.9.1906, S. 1)
Fremdenverkehr in Istrien II- der Monte Maggiore
Wer sich mit einem kurzen Spaziergang nicht zufrieden gab, sonderneine richtige Wanderung unternehmen wollte, dem wurde ein Ausflugauf den Monte Maggiore[ Učka] wärmstens empfohlen:„ Insoferne
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