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Istrien: Sichtweisen : Begleitbuch zur Jahresausstellung 2001 im Ethnographischen Museum Schloss Kittsee vom 27. Mai bis 14. Oktober 2001 und vom 27. Oktober 2001 bis 27. Jänner 2002 im Österreichischen Museum für Volkskunde, Wien
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Sichtweise: ÖsterreichischeLandwirtschaftspolitik

Denis Visintin

Als der Franziszeische Kataster in Kraft getreten war, kam es zurradikalen Erneuerung der Steuerpolitik. Jede Person, die Gewinn vonihrem Land hatte, sollte Fiskalsteuer bezahlen. Mit dem neuen Gesetzüber die Grundentlastung wurden 1848 die verbliebenen Feudalver-pflichtungen aufgehoben. Die Wirtschaft Istriens basierte hauptsächlichauf Landwirtschaft, vor allem auf Olivenzucht, Weinbau und Maulbeer-spinnerzucht, während andere Kulturen wenig entwickelt waren.Wein aus Istrien war schon seit der römischen Zeit bekannt und hieltsich bis zum Auftreten von Phylloxera, der Reblaus( 1852). Überdiese Krankheit wurde sehr viel diskutiert, aber die Verwendung vonBekämpfungsmitteln war ziemlich gering, teilweise aus Unwissen-heit. Die Österreicher kamen oft nach Istrien, um sich dort mit Muskatund Teran( Weinsorten aus Kopar) in Svetvinčenat zu versorgen.Außerdem wurde istrischer Wein in Venedig, Gorizia und in Karnienverkauft, und in der Mitte des 19. Jahrhunderts versuchte man mitHilfe einer Triester Firma Wein zu vermarkten.

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Niederlage der Brioni- Weine in Wien.

Verkaufslokal für Brioni- Weine in Wien, Kopie

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