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Galizien : ethnographische Erkundung bei den Bojken und Huzulen in den Karpaten ; Begleitbuch zur Jahresausstellung '98 im Ethnographischen Museum Schloß Kittsee vom 6. Juni bis 2. November 1998
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Im Raum XXIII dann die dem kleinen Gebirgsvolk der Huzulen gewid-mete Sammlung" 4: Bereits im Türeingang traf der Besucher auf reichverzierte Ostereier, um dann die Trachten und den Schmuck, dieHackenstöcke und Spinnrocken, die Werkzeuge zur Holzbearbeitungund die damit hergestellten Geräte und schließlich auch Keramikeneinschließlich der berühmten Ofenkacheln zu sehen.

Im Zuge der Neuaufstellung der Schausammlung ab dem Jahr 1945wurden die meisten osteuropäischen und damit auch die aus demehemaligen Galizien stammenden Objekte in die Depots verlagert. AdolfMais, der 1946 als wissenschaftlicher Bearbeiter und Betreuer der ost-und südosteuropäischen Materialien an das Museum geholt worden war" 5,widmete sich in den folgenden Jahren intensiv der systematischenBearbeitung dieses Materials, aber auch nach Möglichkeit der weiterenSammlung in den ihm damals zugänglichen Gebieten Ost- undSüdosteuropas. Die weiteren Ereignisse schilderte Adolf Mais so:,, Und nach all dem sollte nun die Endstation der Sammlung, die ichbetreute und die heute über 23.000 Objekte umfaßt, das Depot sein!Um die Sammlung aber vor diesem Schicksal zu bewahren, wurden zweiWege eingeschlagen. Einerseits gelang es mir, eine Reihe vonAusstellungen zu veranstalten, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeitauf die Bestände dieser Sammlung zu lenken... Daneben wurde aberständig nach einem Domizil für die Ostabteilung gesucht. Und selbstver-ständlich jeweils die gesamte museale Planung erarbeitet... Endlichschaltete sich das damalige Bundesministerium für Unterricht... miteinem sehr erfolgversprechenden Plan ein. Die Ostabteilung desMuseums sollte jährlich zwei Sonderausstellungen unter dem gemein-samen Obertitel, Aus der Volkskultur der Ost- und Südostgebiete derehemaligen Donaumonarchie' veranstalten, die vom Ministerium auchsubventioniert werden sollten... Hinter dieser Kulisse aber wurdenbereits im Burgenland jene Vorbedingungen geschaffen, die für die Ideeeines Ostmuseums im Zusammenspiel mit diesen Ausstellungen vonentscheidender Bedeutung waren... Schon am 9. Oktober 1969 erstellteich den ersten Plan zur Einrichtung eines Ostmuseums im SchloßKittsee... Auf Vorschlag von Min. Rat Dr. Blaha wurde der endgültigeName, Ethnographisches Museum' vereinbart..." 6.

Soweit also Adolf Mais zur Entstehungsgeschichte des Ethnographi-schen Museums Schloß Kittsee, welches im Mai 1974 mit seiner,, Ständigen Schausammlung zur Volkskunde von Ost- und Südost-europa" eröffnet wurde. Entsprechend der Konzeption dieserAusstellung ist Galizien im Ostslawischen Bereich" mit Holzgeräten und

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