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Das Blatt im Meer : Zypern in österreichischen Sammlungen ; Begleitbuch zur Sonderausstellung vom 26. April bis 2. November 1997 im Ethnographischen Museum Schloß Kittsee
(Burgenland)
Entstehung
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dort am 26. März 1931 zum Doktor der gesamten Heilkunde. 1932arbeitete er bei Prof. Breitner an der Universitätsklinik Innsbruck,1933/34 in Zürich, und von 1935 bis 1940 arbeitete er am Rot- Kreuz- Spi-tal in Athen. Marangos war ein begeisterter Freund Österreichs, dessenStaatsbürgerschaft er später verliehen erhielt. Österreich hätte keinenbesseren Honorar- Generalkonsul auf Zypern finden können.

Am 19. Januar 1948 zum Honorarkonsul Österreichs bestellt, amtierteMarangos zunächst in Limassol, wo er seit 1940 Consultant Surgeon amGovernment Hospital war und eine private Klinik unterhielt. Als er 1952zum Senior Surgeon of the Cyprus Government and Director of theSurgical Clinic of the Nicosia General Hospital ernannt wurde, übersie-delte er nach Nikosia, wo er sein eigenes Spital betrieb. Marangos hattemit seinem Spital später das Problem, daß dieses nördlich der 1964festgelegten, die Stadt Nikosia durchlaufenden green line und damit imtürkischen Sektor zu liegen kam; seit 1974 war das Spital in der türkischbesetzten Zone Zyperns und für seinen Besitzer unzugänglich.

Auch das österreichische Honorarkonsulat übersiedelte samt seinemTitulär, der 1952 mit dem Orden Officer of the British Empire( OBE)ausgezeichnet worden war, von Limassol nach Nikosia in die Codringtonstreet 4, die um 1963 in Charalambou Mouskos- Straße umbenanntwurde.

Am 26. Juli 1961 wurde Marangos zum Honorar- Generalkonsul desnunmehrigen Honorar- Generalkonsulates Nikosia bestellt. Zuletzt warer L. Consultant Surgeon Nicosia General Hospital und President CyprusSurgeon Society.

Marangos beschäftigte sich seit 1967 mit der Geschichte des österrei-chischen Konsulates auf Zypern und besuchte öfters das Haus-, Hof-und Staatsarchiv. Er konnte seine Absicht, die Geschichte ,, seines"Konsulates zu verfassen, nicht mehr verwirklichen.71

1984 zeichnete sich ab, daß Marangos, damals im 78. Lebensjahr, seineFunktion als österreichischer Honorar- Generalkonsul zurücklegen wür-de. Unter insgesamt acht Bewerbern für seine Nachfolge befanden sichauch seine drei Töchter, sowie die früheren zyprischen AußenministerJohn Christofides und Nikos Rolandis. Obwohl Marangos das WienerAußenministerium ziemlich offen darauf hingewiesen hatte, daß Ho-norarkonsulate europäischer Staaten auf Zypern gewissermaßen ver-erbt würden, 72 strebte das Bundesministerium für auswärtige Angele-genheiten eine andere Lösung an, wobei es sich bewußt war, daẞ ,, demHonorargeneralkonsulat sowohl in konsularischer als auch in wirtschaft-licher Hinsicht besondere Bedeutung" zukam.

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