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Gegenwärtige Probleme der Hausforschung in Österreich : Referate der Österreichischen Volkskundetagung 1980 in Feldkirch
(Vorarlberg)
Entstehung
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noch auf einer verlassenen Höhensiedlung" in situ" gesehen undbeschrieben. Für Küchenaufgaben eignete sich diese allerdings

kaum-.

Durch die eben beschriebene Zweiteilung der auch bei uns vorhan-den gewesenen, primitiven Glossar ::: zum Glossareintrag  primitiven" Rauchstube" wurde gleichzeitig auchder lange Zeit im alemannischen Stammesgebiet ausschließlich vor-herrschende Hausgrundriß des" Flurküchenhauses" grundgelegt.

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Durch ihn hebt sich ab nun unser Land in einem Grenzsaum nichtin einer Grenzlinie von der übrigen österreichischen Hausland-

schaft ab.

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Die Hinwendung Vorarlbergs nach Westen und Norden war bereitsdurch die Erdgestalt, insbesondere durch den" Rheintalgrabenbruch"( den wir gestern auf der Exkursion zeigten) vorgezeichnet. Denndurch ihn wurden die charakteristischen Ost- Westzüge und-tälerder Alpenmauer jäh unterbrochen und das dadurch neu geschaffeneTal- und Fluẞsystem geschlossen nach Norden ausgerichtet. Ausihm strebten die Völker, auch die Alemannen unserem Alpengebietzu und blieb Vorarlberg mit dem nördlich angrenzenden Raumbesonders verbunden. Umgekehrt erreichte die letzte Völkerwan-derungswelle, nämlich jene der" Walser", unser Land aus demSüden, aber ebenfalls diesem Stromgebiet folgend.

Im Flurküchenhaus betritt man das Haus durch die Küche und istdiese daher gleichzeitig auch Flur. Von der Küche aus betritt mandurch eine Türe die Stube. Bei keinem anderen Grundriß wird dieenge Verbindung zwischen Küche und Stube so deutlich demon-striert und erinnert an die ursprüngliche Einheit und nachträgliche" Zellteilung"- R. Weiß'würde von" Division" sprechen wie

Weiẞ7)

beim Flurküchenhaus!

Auch liegt der Stubenofen, als" Seele" der Stube, um mit Merin-8)ger zu sprechen, nirgends so sehr zentral, wie hier. Der Stuben-

ofen behielt bei den Walsern bis in die Gegenwart seine zentrale

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