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GEGENWÄRTIGE PROBLEME DERHAUSFORSCHUNG IN ÖSTERREICH
AM BEISPIEL DES BURGENLANDES
Von Franz Grieshofer, Wien
Dreißig Jahre sind es her, seit Arthur Haberlandt auf der 6.Österreichischen Volkskundetagung in Eisenstadt über" Problemeund Aufgaben der Hausforschung im Burgenland" referierte¹). Eine
Zeitspanne, die es sinnvoll erscheinen läßt, sich neuerlich mitdieser Thematik auseinanderzusetzen. Das Burgenland erlebte näm-lich innerhalb einer Generation eine derart rasante Bauentwicklung,
die den alten dörflichen Charakter weitgehend veränderte²). Dievolkskundliche Forschung hat darauf aber kaum reagiert. e- raansSo ist es sicher verdienstvoll, wenn im Österreichischen Volkskunde-atlas auf der Grundlage der Katastererhebungen aus der erstenHälfte des 19. Jahrhunderts eine" historische Gehöfteformen- Karte"erarbeitet, und von Elisabeth Thomasi ein umfangreicher Kommen-tar und ein Literaturverzeichnis zusammengestellt wurde, dieeinen guten Überblick über den derzeitigen Forschungsstand der
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