Druckschrift 
Internationale und nationale volkskundliche Bibliographien : Spiegel der Wissenschaft ; Volkskunde, europäische Ethnologie ; Referate der 2. Tagung der Arbeitsgruppe für die Internationale Volkskundliche Bibliographie (IVB) und zugleich des 4. Internationalen Symposions des Instituts für Gegenwartsvolkskunde der Österreichischen Akademie der Wissenschaften vom 19. bis 21. April 1991 in Neusiedl, See (Burgenland)
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 

Museum/ TschechoslowakeiMuseumsakquisitionMuseumsdidaktikMuseumsethik

Museumsführer/ Norddeutschland

Museumsführer/ Wien

Die dargestellten Registerstämme(-lemmata) können m.E.- im Gegen-satz zur Systematik- leichter Konkretum und Abstraktum gemeinsam ab-bilden, und für methodisch interessierte Bibliographiebenutzer stehen auchRegisterbegriffe wie Feldforschung", Volkskultur, Performanz oder,, Forschermodell" zur Verfügung: bei Bedarf auch regional gegliedert.

Ich schließe den Teil über die verbale Sacherschließung mit der Ankün-digung, daß der nächste Band der IVB ein deutsches Sachregister enthaltenwird. Diesem werden englische und französische Termini bei Bedarf hinzu-gefügt( z.B. oral history; rite de passage). Innerhalb des gemeinsamenAlphabets werden die einzelnen Sprachen durch Auszeichnung in denSchriften gesondert erkenntlich gemacht.

Formale Katalogisierung

Sinn und Aufgaben einer Bibliographie sind vielfältig. Aufbauend auf dieAusführungen über Inhaltserschließung, hebe ich in diesem Überblick dasKriterium ,, Benutzbarkeit und Transparenz" besonders hervor.

Benutzbarkeit bedeutet nicht nur, daß ein Zitat gefunden wird, sondernauch, daß der Benutzer der IVB reelle Chancen erhält, das Originaldoku-ment( z.B. Buch, Aufsatz, Quelle) über die üblichen Wege der wissenschaft-lichen Infrastruktur- als da sind: Bibliotheken, Archive, Dokumentations-stellen, Verlage- sich besorgen zu können.

Als Hauptkriterium für die formelle Aufbereitung der IVB- Titel habe ichdeshalb die Anforderungen des Internationalen Leihverkehrs zwischenBibliotheken" verwendet, wissend, daß diese Anforderungen auch denanderen Literaturagenturen Genüge tun. Dies bedeutet: exakte formaleDaten innerhalb aller Titelkategorien und- damit verbunden- die Wieder-einführung von ausgeschriebenen Zeitschriftennamen bei jedem entspre-chenden Titel. Jeder Titel der IVB ist damit komplett genug, um ohneNachrecherchen für Leihformulare verwendet werden zu können. Komplet-tierung des Zeitschriftenverzeichnisses mit z. Z. 994 Titeln( im Hinblick aufUntertitel, herausgebende Körperschaft und Erscheinungsort).

Das neu eingeführte Verzeichnis von ausgewerteten Sammelschriften( 85Titel) dient der Transparenz: Der Benutzer kann sicher sein, daß diese Titelzusätzlich zur Gesamtaufnahme auch mit ihren Teilen in die IVB aufgenom-men wurden.

17