Soja- Verkostung. Foto: Yaşar Wentz
Exkursionsbericht: FriedrichHaberlandt und die Sojabohne
Während in Österreich die Sojaernte zuEnde ging, machte sich der Verein für Volks-kunde am 24. Oktober 2019 zu einer Exkur-sion rund um das Thema Soja auf. Der ersteProgrammpunkt führte zum UnternehmenLandgarten in Bruck an der Leitha, einemBetrieb für biologische Soja- Snacks. InKooperation mit Landwirtinnen der Regionbaut Landgarten Soja in ökologischerLandwirtschaft an, das vor Ort geröstetund zu verschiedenen Snack- Mischungenweiterverarbeitet wird. Ein Rundgangführte durch die neuen Produktionshallendes Unternehmens. Besondere Vorfreudeweckte die Tür mit der Aufschrift TankraumSchokolade". Dahinter verbargen sich dreiTanks mit warmer, flüssiger Schokolade-bereit zum Schokolieren. Dort verkostetenwir die unterschiedlichen schokolierten undgewürzten Sojabohnen, Nüsse und Früchte.
Zwei Staatsgrenzen überquerend ging esweiter ins ungarische Mosonmagyaróvár. Auf
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der Fahrt knüpfte Magdalena Puchbergeran die soeben erfahrenen Informationenzum Anbau von Soja an. Dabei ging es vorallem um die Geschichte der Sojabohnein Österreich, die stark mit dem NamenFriedrich Haberlandt- dem Vater MichaelHaberlandts, Gründer des Volkskundemu-seum Wien- verbunden ist.
Nach dem Mittagessen gingen wir demLeben Friedrich Haberlandts in Mosonmag-yaróvár nach. Attila Németh, Biotechnologean der Westungarischen Universität, führtedurch die historische Altstadt. FriedrichHaberlandt hatte an der Landwirtschaft-lichen Lehranstalt in Ungarisch- Altenburgstudiert und dort bis 1869 gelehrt. AttilaNémeth verband in seinem nachfolgendenVortrag im Hörsaal der Fakultät für Land-wirtschaft und Lebensmittelwissenschaftdie Geschichte der Familie Haberlandtdetailreich mit der Geschichte der Univer-sität für Bodenkultur Wien und dem ThemaSoja im gesamten Donauraum.
Eva Hofmann,
Volontariat Kulturvermittlung Herbst 2019