Inhaltsverzeichnis
Editorial 3
Schaufenster 5
Ausstellungen 11Kulturvermittlung 16Veranstaltungen 20
Was ist los im Verein? 24Volkskunde/ EuropäischeEthnologie in Österreich 27Bibliothek 28
Das Museum als USEum 30Lieblingsobjekt 36
Editorial
SOWEIT DAS BUDGET REICHT!
Kritik der Produktivität des institutionellen Prekariats
Liebe Nutzerinnen und Nutzer,
Die Produktivität des institutionellen Prekariats. Das hateine eigenartige Ambivalenz- kritische Affirmation derSelbstausbeutung oder Vereinnahmung durch den Neo-liberalismus. Wir verstehen es jedenfalls kritisch undaktivistisch: Wir mögen die Produktivität, wollen aber faireBedingungen dafür. In der letzten Ausgabe der Nachrichtenhaben wir schon das kommende Zwischenjahr angekündigt.Es rückt nun näher. In vielen Workshops haben die Mit-arbeiterInnen des Museums auf verschiedensten EbenenVorhaben und Projekte für 2020 entwickelt.
Forschen, Entwickeln, Konservieren, Reflektieren. Diesewesentlichen Aspekte des musealen Denkens kommen imalltäglichen Strudel oft zu kurz. Wir jagen von einer Ausstel-lung zur nächsten Veranstaltung, geschweige denn, dass wirdabei ausreichend finanziert wären- hier muss wiederholtauf die Verantwortung der Kulturpolitik hingewiesen wer-den. Wir haben in den letzten Jahren gezeigt, was sich trotzknapper Mittel mit Engagement und Kreativität bewerkstel-ligen lässt. Nun schaffen wir uns mit einem ZwischenjahrFreiräume für das, was zu kurz kommt. Wir werden manchesreduzieren, um uns auf anderes zu konzentrieren.
Dieses Jahr stellen wir unter zwei Leitbegriffe:„ Quali-fizierung und„ Kommunikation". Wir werden vertieft mitunseren Sammlungen arbeiten. Wichtig sind uns Digitali-sierung, Online- Präsenz, Commons, Tiefenrecherche unddie Weiterentwicklung inhaltlicher Perspektiven. Wir planenFortbildungsaktivitäten und Best- Practice- Recherchen inanderen Museen. Eine Verdichtung der Vermittlungsange-bote in der Schausammlung-„ Die Küsten Österreichs",„ Provenienzforschung am Museum" und" Soja"- wird esuns ermöglichen, Forschungsaktivitäten transparent zuvermitteln. Diese dehnen wir auch in virtuelle Räume aus:Web und Social Media werden unsere erweiterten Ausstel-lungräume. Wir lassen Sie teilhaben an unseren Prozessenund Erfahrungen im Zwischenjahr.# wirsindüberall- folgenSie uns!
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