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Gnadenreiches Jesulein : Jesuskindverehrung in der Andachtsgraphik ; Österreichisches Museum für Volkskunde im Gartenpalais Schönborn
Entstehung
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dieses Verfahren als zu grausam. Als sie alleine war, nahm sie das Kind undbegann es zu streicheln. Da hob das Jesulein sein Köpfchen hoch.

127. Liebreiches Jesuskind

Andachtsbild, handkolorierter Kupferstich, 103/74 mm, beschnitten

( ÖMV, Sammlung Gugitz, 114.137)

VS: Bekleidetes Jesuskind in einem Prunkgewand mit Krone, die rechte Hand ist segnenderhoben. ,, Das liebe wunderreiche Jesukindl bey St. Joseph zu Wienn." Jos. Bohacz zugeschrieben.

( 18. Jahrhundert)

Wien I., Ursulinenkirche

Nach der Aufhebung des Himmelpfortklosters im Jahre 1783 wurdedie dort verehrte Jesuskindstatue in das Ursulinenkloster gebracht. Dereigentliche Kultgegenstand des Ursulinenklosters, war ein sitzendes Jesus-kind mit Reichsapfel. Beide Jesuskindfiguren sind verschollen.

128. Liebreiches Jesuskind

Wallfahrtszettel, Photo nach Kupferstich auf Seide, 115/72 mm

( ÖMV, Sammlung Gugitz, 114.233)

VS: An einer Felskante sitzendes bekleidetes Jesuskind, in der linken Hand hält es denReichsapfel. ,, Das liebreiche Kind Jesu, welches in der Kirch S. Ursula in Wien auf demS. August Altar andächtig verehret wird."

( Das Original stammt aus dem 18. Jahrhundert)

Wien III., Elisabethinenkirche

Die polychrom gefaßte Holzfigur des sitzenden Jesusknaben mit demLamm zählt zu den wenigen, noch erhaltenen Zeugnissen der einst zahlrei-chen Jesuskindgnadenbilder. Nach der Aufhebung des Königinklosters imJahre 1782 wechselten vier Nonnen zu den Elisabethinen. Es gilt als gesi-chert, daß sie das Gute Hirtl" mitbrachten, dem nach einigen Gebetserhö-rungen bereits die wallfahrtsmäßige Verehrung zuteil geworden war. Nochheute wird das Jesuskind jeweils in der Oktav vom Guten Hirten- Fest( 2.Sonntag nach Ostern) auf dem Altar der Kirche des Elisabethspitals zur Ver-ehrung ausgestellt.

129. Das Gute Hirtl

Wallfahrtszettel, Kupferstich, 149/88 mm

( ÖMV, Sammlung Gugitz, 114.317)

VS: Das Jesuskind sitzt mit überkreuzten Beinen auf einem Stuhl vor einem schlichtenKreuz. In der linken Hand hält das Kindl einen Blumenstrauß und ein Band, an welchemein Lämmchen angebunden ist, die rechte Hand ist segnend erhoben, Ich bin ein guterHirt und will sie ziehen mit den Banden der Liebe loan am 10. O heiligstes und schönstesKind gespons der reinen Seelen! An dir allein mein Jesukind, Dem ich mich will vermäh-len. Dein linke Hand viel Blumen zeigt der Geruch mein Herz gerührt. Die Rechte sichzum Segnen neigt, die Braut mit Gnaden ziert. Nur ein Blum aus Deiner Hand, vergießmein nicht mir sende, Und mach, daß ich mein Lebenstand nicht ungesegnet ende."RS: Gedrucktes Gebet

( Spätes 18. Jahrhundert)

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