Wien I., Königinkloster der Klarissinnen
Das Kloster wurde im Jahre 1580 von Königin Elisabeth von Frank-reich, einer geborenen Erzherzogin von Österreich, gestiftet. Die ursprüng-liche Gipsplastik des Jesuskindes mit dem Vogel in der Hand kam 1612 ausFlorenz und ist seit der Klosteraufhebung im Jahre 1782 verschollen. Dienoch bestehende Klosterkirche wurde in die evangelische Stadtpfarrkircheumgewandelt.
123. Jesuskind mit Vogel
Wallfahrtszettel, Kupferstich, 170/96 mm
( ÖMV, Sammlung Gugitz, 114.015)
VS: Sitzendes Jesuskind mit Vogel in der linken Hand ,,, Wahre Abbildung des Gnadenrei-chen Jesus- Kindlein, welches in den Königl: Stift S. Clara Ord. in Wien aufbehalten und ver-ehret wird."
( 2. Hälfte 18. Jahrhundert)
124. Jesuskind mit Vogel
Wallfahrtszettel, Kupferstich, 122/80 mm
( ÖMV, Sammlung Gugitz, 114.012)
VS: Sitzendes Jesuskind mit Vogel in der linken Hand,„ Wahrhaffte Abbildung des gnaden-reichen Jesus- Kindlein, welches in dem Königl: Stüfft St: Clara Orden in Wienn auffbehaltenund verehret wirdt." Bezeichnet: ,, W. D. Gutwein."
RS: ,, Gedächtniß. Von der... Mutter Maria Pöllin."
( 18. Jahrhundert)
125. Jesuskind mit Vogel
Wallfahrtszettel, handkolorierter Kupferstich auf Pergament, 100/63 mm
( ÖMV, Sammlung Gugitz, 114.014)
VS: Sitzendes Jesuskind mit Vogel in der linken Hand ,,, Wahrhaffte Abbildung eines Gna-denreichen Jesus- Kindlein, welches in den Königl St: Clara Ord. in Wien aufbehalten undverehret wirdt."
( 18. Jahrhundert)
126. Jesuskind mit Vogel
Andachtsbild, Kupferstich auf roter Seide, 105/62 mm
( ÖMV, Sammlung Gugitz, 114.013)
VS: Sitzendes Jesuskind mit Vogel in der linken Hand,„ Wahrhaffte Abbildung eines Gna-denreichen Jesus- Kindlein, welches in dem Königl. St: Clara Ord. in Wienn aufbehaltenund verehret wirdt."
( 18. Jahrhundert)
Wien I., Siebenbüchener Karmelitinnenkloster zum hl. Joseph
Das im 17. Jahrhundert errichtete Kloster wurde 1782 aufgehobenund 1885 gänzlich abgetragen. Die bekleidete Figur des Jesuskindes, ver-mutlich ein Prager Jesulein, ist ebenfalls verschollen. Die Legende über diewundersame Restaurierung des Kultgegenstandes blieb erhalten. Demnachwar das Haupt des Jesuleins ganz auf die Brust geneigt, so daß daher seinliebreizendes Antlitz nicht zu sehen war. Es wurde beschlossen, dasKöpfchen abzusägen und es neu aufzusetzen. Eine Klosterschwester fand
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