20. Heiliger Joseph mit dem Jesuskind
Andachtsbild, Gouache auf Pergament, 140/95 mm
( ÖMV, Sammlung Gugitz, 115.874/ 2)
VS: Farbenfrohe Umsetzung des Bildmotives. Das Jesuskind steht auf einem Sockel undhält ein Kreuzchen in einer, einen Kranz aus Rosenblüten in der anderen Hand. Der hl.Joseph sitzt zu seinen Füßen und hält die Beinchen des Kindes umschlungen. Im unterenBalken bezeichnet:„ S. Josephus."
( 19. Jahrhundert)
21. Heiliger Joseph mit dem Jesuskind
Buchillustration, Kupferstich, 107/63 mm, Rand beschnitten
( ÖMV, Sammlung Gugitz, 115.893)
VS: Das Jesuskind steht auf einem Sockel, der hl. Joseph küßt seine rechte Hand. In einerRocaillenkartusche tituliert:„, S. Josephus." Bezeichnet:„, Söckler Sc. Mon."
( Mitte 18. Jahrhundert)
22. Heiliger Joseph mit dem Jesuskind
Illustration, Kupferstich, 117/62 mm, Rand beschnitten
( ÖMV, Sammlung Gugitz, 115.884)
VS: Halbfigurale Darstellung des stehenden Josephs der das Kind in seinen Armen hält.Sein Blick ist gegen den Himmel gerichtet. Im Schriftfeld tituliert:„ S. Iosephus ChristiNutriti." Bezeichnet:„ Cum Pr. S.C.M.(= Mit dem Privileg Seiner Katholischen Majestät),I( ohann). A( ndreas). Pfeffel exc."
RS: Handschriftliche Aufstellung verschiedener Heiliger
( 1. Hälfte 18. Jahrhundert)
23. Heiliger Joseph mit dem Jesuskind
Andachtsbild, Radierung und Kupferstich, 140/90 mm
( ÖMV, Sammlung Gugitz, 115.899a)
VS: Der hl. Joseph sitzt auf seiner Werkbank und hält das Kind in seinen Armen. Um ihnherum liegt sein Zimmermannswerkzeug. Text am unteren Bildrand:„ Hl. Joseph, Pfleg-vater Christi, Ein getreuer und verständiger Verwalter den der Herr über sein Hausbestellt hat. Luc. 12."
( 1. Hälfte 19. Jahrhundert)
Im Mittelalter hat sich das bekannte Bildschema der Darstellung derFlucht nach Ägypten herausgebildet. Die hl. Maria sitzt auf dem Reittierund hält das Kind auf dem Schoß, während der hl. Joseph den Esel führt. Inden barocken Andachtsbildern tritt die Darstellung begleitender Figurenzugunsten der Landschaft in den Hintergrund.
Weniger bekannt ist das Motiv der Ruhe oder der Rast auf der Flucht,das erst gegen Ende des 14. Jahrhunderts erscheint und im 16. und 17.Jahrhundert seine größte Spannweite erreicht. Auf den beiden angeführtenBeispielen( Kat.-Nr. 26 und 27) steht die hl. Maria mit dem Kind im Mittel-punkt, der hl. Joseph beschäftigt sich im Hintergrund und führt den Eselzur Tränke. Engelchen in Kindergestalt pflücken für das Jesuskind Früchte.Bei einem Bild ist die Szene mit dem Zusammentreffen des Jesuskindes mitdem Johannesknaben verbunden.
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