IX. Sammellinsen
Vor Einführung des elektrischen Lichtes wurden in Schuhmacherwerk-stätten und anderen gewerblichen Betrieben sogenannte„ Schuster-kugeln" zur besseren Ausleuchtung des Arbeitsplatzes verwendet.Eine oder mehrere mit Wasser gefüllte Glaskugeln, meist an einemHolzgestell oder Galgen hängend, hatten die Aufgabe, das Licht einerdahinterstehenden Lichtquelle, zum Beispiel einer Kerze oder Petro-leumlampe, nach Art einer Linse zu bündeln und zu konzentrieren.
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,, Schusterleuchte", Glas und Holz. Leuchte für einen Arbeitstisch mit vierPlätzen. Pyramidenstumpfförmiges Holzgestell, an dem vier Glaskugeln anLederriemen aufgehängt sind.
Vermutlich letztes Drittel 19. Jahrhundert. Erworben in Steyr, Oberösterreich.h= 40 cm, b= 22 cmInv.-Nr. 56.052
,, Schusterkugel", Glas und Eisenblech. Glaskugel in einem Eisenblechgestellmit vier Füßen.
19./20. Jahrhundert. Erworben in Wien.d= 21,5 cm
Inv.-Nr. 53.009
Glaslinse, Verstärkerlinse für Licht. Bikonvexe Linse aus grünlichem Glas mitEisenfassung, auf einem Holzblock.
Vermutlich 19. Jahrhundert. Erworben in Wien.
d= 17 cm
Inv.-Nr. 56.053
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