Marchfeld und zusammen mit Fischer von Erlach das Wiener Winter-palais. Zu Hildebrandts weiteren bedeutenden Bauwerken in Wienzählen unter anderem die Adelspaläste Starhemberg- Schönburg,Daun- Kinsky und das heutige Palais Schwarzenberg sowie die Piaris-tenkirche und St. Peter. Als Architekt zeichnete er die Pläne für denUmbau von Schloss Mirabell und den Neubau des Stiftes Göttweig.
Hildebrandts zweiter wichtiger Bauherr war der ReichsvizekanzlerFriedrich Karl Graf von Schönborn. Durch dessen Familienverbindungenund politische Beziehungen erstreckte sich Hildebrandts künstlerischerWirkungskreis nach Bayern und Franken. Graf Schönborn beauftragteihn 1706 mit dem Umbau seines Wiener Gartenpalais, 1710 mit demAusbau des Blauen Hofs in Laxenburg, 1712 mit dem Ausbau seinesSommersitzes Schloss Schönborn bei Göllersdorf in Niederösterreichsowie mit dem Bau von Patronatskirchen. Friedrich Karl empfahlHildebrandt seinem Onkel Lothar Franz von Schönborn, der ihn unteranderem am Schlossbau von Pommersfelden beteiligte. Als FriedrichKarl 1729 selbst zum Bischof von Bamberg und Würzburg ernanntwurde, nahm Hildebrandt maßgeblichen Einfluss auf den WürzburgerResidenzbau. Johann Lucas von Hildebrandt starb 1745 in Wien undgilt als einer der bedeutendsten Baumeister in der Zeit des Barock.
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