Munkács und Szentmiklós im damaligen Oberungarn. Von dem letztenNachkommen der österreichischen Grafenfamilie Buchheim erwarber 1711 reiche Besitzungen( Feste Mühlberg, Herrschaft Göllersdorf)und den Adelstitel Truchsess. Seit dieser Zeit führen die Schönborndas Buchheim'sche Wappen und den Zunamen von Buchheim.
Tiefe Leidenschaft hegte Friedrich Karl für Bauunternehmun-gen: Gartenpalais Schönborn, Stadtpalais Schönborn- Batthyány,Geheime Hofkanzlei und Reichshofkanzlei- Trakt in Wien, Blauer Hofin Laxenburg, Schloss Schönborn bei Göllersdorf, Schloss Weißens-tein in Pommersfelden, Würzburger Residenz, Schloss Werneck inUnterfranken und viele weitere. Die Begeisterung für barocke Bau-kunst und Gartengestaltung verband ihn freundschaftlich mit PrinzEugen von Savoyen. Über diesen lernte er den Architekten JohannLucas von Hildebrandt kennen. Damit begann für Hildebrandt einelangjährige und intensive Bautätigkeit für die Familie Schönborn.
Friedrich Karl starb ohne Nachkommen 1746 in Würz-burg, sein Bruder Rudolph Franz Erwein begründete die frän-kische Linie Schönborn- Wiesentheid. Im 18. Jahrhundertverzweigte sich die Linie in drei Äste, die bis heute bestehen- der österreichische, bayerische und böhmische Ast.
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