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Galizien : ethnographische Erkundung bei den Bojken und Huzulen in den Karpaten ; Begleitbuch zur Jahresausstellung '98 im Ethnographischen Museum Schloß Kittsee vom 6. Juni bis 2. November 1998
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Entwicklung der Ethnographie 100 Jahre Galizien"-Band desKronprinzenwerkes; Museums- und Institutionengründungen derEthnographie in Ostgalizien und Wien;

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3.( Saal 1): Ein Land ethnographisch sammeln", z. B. die Bojkenund Huzulen in den Waldkarpaten Sammel- und Forschungsreisen,Expeditionsberichte, Eisenbahnverbindungen- Sammler- undForscherpersönlichkeiten, Korrespondenzen, Sammelgut- die,, Folklorisierung" traditioneller Volkskultur, regionale und nationaleIdentitätsstiftung durch Ethnisierung von Elementen der Volkskultur;4.( Saal 2 und 3): Ein Land erkennen", die Erschließung der geographi-schen, historischen, wirtschaftlichen und sozialen Prägung derBojken und Huzulen aufgrund kultureller, ethnographischer Befunde;5.( Saal 4): Bojken und Huzulen heute: Schlaglichter auf die Entwicklungnach 1918- Die lebendige Volkskunsttradition bei den Huzulen-Exkursion zu den Herkunftsorten der Objekte der Bojkivščina;6.( Schloßbibliothek): Die Bojken und Huzulen in der Literatur des 18. bis20. Jahrhunderts. Ausgewählte Lesestücke von Autoren deutscher,polnischer und ukrainischer Sprache.

Die imaginäre Entdeckungsreise" zu den westukrainischen Bojken undHuzulen in den Waldkarpaten sei mit dem Dank beschlossen an alle, dieals Kuratoren, Autoren, Organisatoren, Leihgeber, Berater und ständigeSubventionsgeber am Zustandekommen der Ausstellung und ihresBegleitbuches beteiligt sind und die im voranstehenden Impressumnamentlich genannt werden. Besonders hervorgehoben sei aber diefreundschaftliche Hilfe und höchst kompetente Zusammenarbeit mitMuseumsdirektor Dr. Roman Chmelyk in Lemberg, in welcher wir dieGrundlage für eine fortgesetzte fachliche Kooperation erblicken möchten.Auch darin ist ein gegenseitiges Kennen- und Verstehenlernen fördernderAspekt sinnhafter Museumsarbeit zu suchen.

Es kann nicht verfehlt sein, zum gegenwärtigen Zeitpunkt, da die Ausgliederung" der österreichischen Bundesmuseen und in der Folgewohl auch von Museumseinrichtungen anderer Gebietskörperschaftenund ihre Umwandlung in vollrechtsfähige wissenschaftliche AnstaltenGesetzeskraft erlangen soll, auf die grundlegende Bestimmung derMuseen als Stätten( Archive) des historischen Gedächtnisses" zu ver-weisen. In Gegenüberstellung zu den im eigentlichen Sinn historischenArchiven der öffentlichen Hand liegt der Unterschied zwischen diesenund den Museen vordergründig in der Beschaffenheit der thesaurierten

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