jenigen durch Anschlag öffentlich bekannt macht, die bei der uner-laubten Ablagerung ihres Hausmülls ertappt wurden.
Es konnten hier weitgehend nur Andeutungen gemacht werden, woErscheinungen, die für die Rechtliche Volkskunde der Gegenwart vonBedeutung sind, zu suchen sind. Auch hier werden Erscheinungenund Tendenzen den Tageszeitungen oder den ähnlich arbeitendenMedien Rundfunk und Fernsehen zu entnehmen sein. Da ich inÖsterreich zu Gast sein durfte, mag hierzu zum Abschluß dieauch von Leopold Schmidt in seinen" Problemen der Gegenwarts-volkskunde"( 59) zitierte Notiz in der" Wiener Zeitung" vom8.2.1968" Erde aus Sievering nach Indien" nochmals in Erinne-rung gerufen werden. Die Pressenotiz lautete damals:" Ein SackÖsterreichischer Erde wird in den nächsten Tagen die Reisenach Indien antreten. Das Ziel ist Pondicherry( Südindien), wodie erste Unesco- Stadt, eine Kulturmetropole für 122 Unesco-staaten( darunter auch Österreich), erbaut wird. Mit dem Säck-chen Erde aus einem Garten in Wien- Sievering dokumentiertÖsterreich die Verbundenheit mit dem Projekt der Gründung einerinternationalen Kulturmetropole, in der Menschen verschiedenerLänder harmonisch zusammenleben und dort kulturellen, erziehe-rischen und wissenschaftlichen Tätigkeiten nachgehen sollen. Erd-säckchen aus einem Großteil der Unesco- Staaten werden bei derGrundsteinlegung der einzelnen Pavillons eingemauert und sollendas erste Symbol für übernationale Verbundenheit sein. In der" Stadt der Kultur", die den Namen Auroville haben wird, sollendie Kulturen der gesamten Welt nicht nur intellektuell re-präsentiert werden, sondern auch in der Verschiedenheit derArchichtektur, der Malerei, der Bildhauerkunst, der Musik und inden verschiedenen Lebensweisen zum Ausdruck kommen".Während sich wohl einer rechtlichen Betrachtung entzieht, warum
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