GEGENWARTSVOLKSKUNDE
Arbeitsfeld und Methoden
Von Klaus Beitl
Einleitung
" Auf Antrag der Kommission für Volkskunde und der philosophisch-historischen Klasse wurde in der Gesamtsitzung der ÖsterreichischenAkademie der Wissenschaften vom 9, März 1973 die Gründung eines' Instituts für Gegenwartsvolkskunde' beschlossen, der das Bundes-ministerium für Wissenschaft und Forschung mit Erlaẞ vom 24. Mai1973 zugestimmt hat."
Das ist im Almanach der Österreichischen Akademie der Wissen-schaften für das Jahr 1973 der Wortlaut gleichsam des Geburts-scheins des Institutes für Gegenwartsvolkskunde, welchem hierund heute Auftrag und Auszeichnung zuteil geworden ist, unter demGeneralthema" Gegenwartsvolkskunde. Dokumentation und For-schung" eine doppelte wissenschaftliche Veranstaltung, nämlich das1. Internationale Symposion des Instituts für Gegenwartsvolkskundemit dem Thema" Methoden der Dokumentation der Gegenwarts-volkskunde. Die Zeitung als Quelle" und die Österreichische Volks-kundetagung 1983 mit dem Thema" Probleme der Gegenwartsvolks-kunde" auszurichten.
Die österreichische Volkskunde blickt somit zu diesem Anlaß auf
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