Silhouette des Leithagebirges mit der dominierenden Wehrkircheund die geschlossene Stadelreihe. Aus den Hausäckern im Vorder-grund dagegen wurden Weingärten( Abb. 1a, 1b).- Mit solchenAufnahmen hat bereits Haberlandt den Wert des äußeren Orts-bildes als wesentliches Merkmal einer Siedlungscharakteristikdokumentiert.
2. Die Prangersäule mit der sie umschließenden Baugruppe istcharakteristisch für diesen Ortsteil von Donnerskirchen( Top.Abb. 81). Der Pranger selbst sowie Proportion und Dimensionder Baukörper sind bis heute weitgehend gleich geblieben. Nurder völlige Mangel an Bepflanzung( Bäume, Vorgarten) beein-trächtigt das sonst intakte Ortsbild.
Bildblock Großhöflein
1. Die Neugasse in Großhöflein zeigt eine harmonisch geschlossene,giebelständige Fassadenzeile( 8). Sie ist für das Ortsbild diesesLandesteiles typisch. Heute zweigeschossig, traufständig bebaut,die Fassaden teils mit Asbestzementplatten verkleidet, hat die-se Baugruppe ihre ortsspezifischen Merkmale zum Nachteil desOrtsbildes verloren. Der einst über der geschwungenen Torein-
-
fahrt wachende HI. Florian muß in einer dunklen Wandnischeein kümmerliches Dasein fristen( Abb. 2a, 2b).
Bildblock Mörbisch
1. Anhand der Planaufnahme von 1857 des Grundkatasters( Top.Abb. 92) wird die typische Siedlungsstruktur von Mörbisch alsSchmalangerdorf deutlich. Charakteristisch die langestreckten An-bauhöfe, die, paarweise gekoppelt, Hofgassen einschließen. Gegen
176