mark vermutlich nur im obersteirischen Ennsbereich und im stei-rischen Innenbogen, d.h. also vor allem im oberen Murtal und Mur-boden sowie im Gleinalm- und Koralmgebiet und z.T. im Mürztalvergleichbar mit den bis ins 16. und 17. Jahrhundert zurückreichen-den Baualtersschichten Kärntens. In weiten Teilen des Landes, vorallem in der Ost- und heutigen Südsteiermark liegt dessen Unter-grenze ganz entschieden viel später und reicht hier nur noch insehr wenigen Fällen bis in das 17. Jahrhundert und in die Zeit desWiederaufbaues nach den schweren Verwüstungen durch dieKuruzzen( 1704-1707) zurück. Was uns hier spürbar fehlt, sind aus-reichende und exakte Breitenerhebungen und eine allgemeinere Bau-forschung überhaupt. Für einige kleinere Hauslandschaften sowieauch punktuell liegen allerdings auch aus der Steiermark wertvolleSpezialuntersuchungen und z.T. auch sogar ausgezeichnete Bauauf-nahmen vor, die an die ausgreifenden und gründlichen Untersuchun-gen und Aufnahmen von Johann R. Bünker und Viktor von Gerambanschließen. Hier sei verwiesen auf die Arbeit von Karl von Spießüber das Hochkastelhaus südlich des Wechsels und der Pre-tulalpe
18), auf zahlreiche Bauaufnahmen durch Adalbert Klaar in
20).
,
19)der Oststeiermark, besonders aus dem Gebiet um Pöllau sowieauf die neueren Darstellungen von Viktor H. Pöttler über Objektefür das Österreichische Freilichtmuseum in StübingDurch siewurden die immer noch wichtigen älteren Bestandsaufnahmen undBeschreibungen Peter Roseggers, Rudolf Meringers, Johann R.Bünkers, Viktor Gerambs und Hanns Korens( u.a. im SteirischenVolkskundemuseum, Graz) sehr wesentlich ergänzt und erweitert.Freilich sind wir von einer zureichenden Aufarbeitung der Steier-mark durch die Hausforschung immer noch sehr weit entfernt. Einweiteres wichtiges Feld der Hausforschung betrifft das Stadt-haus und das sogenannte Bürgerhaus, von denen bisherlediglich die Hausbauten der Grazer Altstadt auch aus volkskund-
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