ja nicht etwa aus Zufälligkeiten, deren Erwerbung sich fallweiseanbot, sondern aus der Zielsetzung einer sinnvollen, den vorgege-benen Hauslandschaften Kärntens adäquaten Planung und Darstellungerworben worden sind.
Nimmt man alle weitere, inzwischen erschienene hauskundlicheLiteratur und die nicht unerheblichen Bemühungen um den Ausbauder Freilichtmuseen in unseren Ländern hinzu, so erscheint daseingangs beschriebene, eher düstere Bild doch etwas aufgehellt, zu-mindest für einzelne Regionen und Hauslandschaften unserer beidenLänder. Wir können daher zunächst für Kärnten hinsichtlichder historischen älteren Baubestände für die Bauernhäuser diesesLandes fünf verschiedene Großlandschaften ermitteln, die sichweiter in zusammen dreizehn Kleinlandschaften aufglie-12)dern lassenDie untere zeitliche Schwelle, nach der dieseHausbestände einsetzen, liegt sehr deutlich um das Jahr 1560, undnur sehr vereinzelte Denkmäler reichen in Kärnten noch weiter indas Mittelalter zurück; etwa das Marasch- Haus zu Treßdorf( Bez.13)Hermagor) in das Jahr 1413das leider abgetragene Wirtl-Haus zu Heiligenblut von 1461 und mehrere, z.T. bis heute erhal-14)tene Bauten von Ringhöfen im Innerkärntner Nockgebiet
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15)
Viktor Geramb
Für die Steiermark sind wir auch heute noch ver-wiesen auf die erste zusammenfassende Gesamtübersicht von ViktorGeramb über das Bauernhaus in Steiermarklegte damals sie ben steirische Haus- und Höfelandschaftenfest, die man neuerdings allerdings weiter in z wölf Typenland-
schaften unterteilt hat 16); nach einer genaueren hauskundlichen
Überprüfung und unter Bedacht auch auf die verschiedenen Baual-tersstufen wird man diese aber noch weiter in mindestens 25 bis34 Kleinlandschaften untergliedern können, deren genaue baukund-liche und hauskundliche Erhebung und Untersuchung größtenteils
noch aussteht 17). Das Baualter der Baubestände ist in der Steier-
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