gehören und die, historisch gesehen, die eigentliche Keimzelle desspäteren Landes Salzburg ausmachen, eines Landes, das vom Alpen-vorland im Norden über die nördlichen Kalkalpen und über dieZentralalpen nach Süden ausgriff und das mit dem oberen Salzach-tal im Westen und mit dem Enns- und Murtal im Osten in diegroße inneralpine Längstalfurche eingebunden ist und das daher anallen Traditionswanderungen von West nach Ost und von Nord nachSüd und umgekehrt Anteil hat, an Traditionswanderungen undKulturbewegungen, die auch das Bild der Salzburger Hauslandschaf-ten mitgestaltet haben. Diese Mittellage, diese Brückenfunktion,diese Bedeutung Salzburgs als Kulturtransformator mag auch derGrund sein, daß sich hier manche Probleme der österreichischenHausforschung wie in einem Brennspiegel sammeln und daß derGlanz und das Elend der österreichischen Hausforschung hiervielleicht deutlicher werden als anderswo. Mit dem Glanz meineich die frühen, bis heute eigentlich kaum überholten Material-sammlungen, Forschungsansätze und Entwürfe eines Josef Eigl¹,eines Adalbert Klaar und eines Richard Schlegel³, mit demElend die hier ohne Universitätsrückhalt, ohne Forschungsinstitut,ohne öffentliche Mittel allein von persönlichem Idealismus getra-gene Forschungstätigkeit, die erst mit der Gründung des SalzburgerFreilichtmuseums( 21. Dezember 1978) eine bescheidene Heimstatterhielt, deren Entfaltung allerdings noch auf Jahre hinaus hinterder Aufbautätigkeit des Museums zurückstehen muß.
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zumindest im Hinblick
Ich könnte es mir nun leicht machen undauf die Bauernhausforschung alles das wiederholen, was ich 1977anläßlich der Tagung des Arbeitskreises für Hausforschung in demVortrag" Das Salzburger Bauernhaus Forschungsstand und For-schungsfragen" gesagt habe. Ich möchte dies aber nicht tun- derVortrag ist ja im Jahrbuch für Hausforschung abgedruckt undes würde auch nicht ausreichen, weil die Hausforschung auch das
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