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Gegenwärtige Probleme der Hausforschung in Österreich : Referate der Österreichischen Volkskundetagung 1980 in Feldkirch
(Vorarlberg)
Entstehung
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1900, das noch vor der großartigen Herausgabe des" Bauernhausesin Österreich- Ungarn und in seinen Grenzgebieten", Wien 19011906 durch den Österr. Ingenieur- und Architekten- Verein erschienund auf die darin enthaltenen hervorragenden Bildmappen, muß aufalle Fälle hingewiesen werden.

Mit Deininger können wir nämlich beweisen, daß schon um dieJahrhundertwende, d.h. 20 Jahre nachdem August Meitzen und Ru-dolf Henning, beide" Das deutsche Haus", Leipzig 1882, die Haus-forschung eingeleitet hatten und 10 Jahre, nachdem Gustav Banca-lari mit seinem Aufsatz" Die Hausforschung und ihre Ergebnissein den Ostalpen", Wien 1893, entscheidende Richtlinien für diesenForschungszweig aufgestellt hatte, für Tirol( und Vorarlberg) be-reits sämtliche bäuerliche Hof- und Haustypen bekannt waren.Ein Blick in den Band" Tirol und Vorarlberg der Österreichisch-Ungarischen Monarchie in Wort und Bild", Wien 1893, bestätigtdieses genauso und läßt uns noch weitere Hausforscher erkennen.Mein Lehrer, Hermann Wopfner, war es dann, der nach dem 1.Weltkrieg, vor allem an Hand der Grundrißforschung der Entstehungden einzelnen Haus- und Hoftypen zeitlich und ursächlich nach-spürte. Seine Erkenntnisse sind in seiner tirolischen Volkskundeim Band" Tirol Land, Volk und Geschichte", hrsg. von D.Ö.A.V.,München 1933, niedergelegt. In der jüngeren Zeit betrieben an derUniversität Innsbruck neben dem Institut für Volkskunde jene für" Hochbau und Entwerfen" unter Prof. Dr. Robert Weinlich und für" Baukunst und Bauaufnahme unter Prof. Dr. Johannes Daum erfolg-reich Hausforschung.

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Von meinem Institut sind neben den Beiträgen meiner Wenigkeit( siehe Festschrift Karl Ilg, Volk und Wissenschaft, angeschlossenein vollständiges Schriftenverzeichnis, Innsbruck 1980) die Beiträgemeiner Schüler zu erwähnen, so von

Alois Ebner

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Hauskunde von Osttirol, Innsbruck 1973

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