dem ausgehenden Mittelalter war er überall ausschlaggebend be-schäftigt,- so handelte es sich in unserem Falle ausnahmslos umden Zimmermann und Schreiner.
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Schreiten wir von den Walsertälern und ihren Häusern und Höfenherab in die älter besiedelten Landschaften, dann begegnen unswie schon angedeutet viele Übereinstimmungen mit der bereitsbeschriebenen und daher gleich ausführlicher dargestellten Haus-
form.
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Ohne Zweifel bildet das Walserhaus ein bescheidenes, gediegenesHeim, in dem man die langen Winter gemütlich zu verbringen ver-mochte.
Nur am Tannberg, bedingt durch die Paẞfunktion und die damitverbundenen Einnahmen, nicht zuletzt durch den Salzverkauf, konntesich im Hause noch mehr Kunstfleiß niederschlagen, so im breitenKachelofen, in hübschen Zierfriesen an den Wänden, in wuchtigenSchränken und besinnlichen Porträts der ehemaligen Besitzer.Von den" Hofformen" ist bekanntlich in diesem Vortrags- undTagungsrahmen weniger die Rede, weshalb der Hinweis genügenmuss, daß wir es in den Vorarlberger Walsertälern fast ausschließ-lich mit" Paarhöfen"( andernorts auch" Zwiehöfe" genannt) zu tunhaben, die hier nachweisbar aus den, in Restformen noch vorhan-denen" Haufen- oder Mehrhöfen" hervorgegangen sind.
Unter den von Kollegen Conrad häufig erwähnten" Gruppenhöfen"verstehe ich keine Haufenhöfe, sondern vielmehr fortgeschritteneGebilde, die planmäßig, und durchaus auch aus einem" Paarhof"hervorgegangen, entstanden sind.
Dem Walserhaus am verwandtesten ist zweifellos das Haus desMontafons. In diesem lange von der romanischen Sprache be-herrschten, schönen Bergtal haben sich nach 1300 ebenfalls Walserniedergelassen und mit den" Silberern" einen eigenen" freien(!)Stand" gebildet. Daher finden wir hier selbstverständlich auch
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