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Gegenwärtige Probleme der Hausforschung in Österreich : Referate der Österreichischen Volkskundetagung 1980 in Feldkirch
(Vorarlberg)
Entstehung
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aus betreten werden können, wie sie auch durch eine Türe mit-einander verbunden sind. Wir haben es somit mit einem" durch-

gängigen Grundriß" zu tun

materialsparend!

Keiner ist so wände und damit

An Stelle einer Kammer schließt sich hier an den traufseitigenGaden der Schopf an, der neben seiner Funktion als Wetterschutzwieder jene einer Holzlege inne hat. Dieser Schopf, der uns in derWeiterentwicklung auch im" Vorderen Wald" und im Rheintal be-gegnet, ist zweifelsohne als Urelement am alemannischen Hauseanzusprechen; dieses hat dieser Stamm von der Nordsee, dem" Mare suebicum" in der Völkerwanderung nach Süden mitgenommenund es dann mit dem Haus der Alpenromanen in Auseinandersetzunggebracht.

Ich habe dies in einer jüngsten Veröffentlichung genauer geschil-dert und komme auf sie in einem weiteren Vortrag über Tirolnoch ausführlicher zurück.

Dem" Schopf" und seiner Weiterentwicklung begegnen wir bekannt-lich genauso im Haus in der alemannischen Schweiz als auch imSchwarzwald, bzw. in weiten Teilen Südwestdeutschlands.

Der alemannische Hauskern mit Vollwalmdach und Einraum wardumseitig von einem Schopf umgeben, der in dem von Schilli be-schriebenen" Hotzenwaldhause" im Schwarzwald bezeichnenderweiseheute noch den Namen" Schild" trägt; damit ist auch seine Ur-funktion klar ausgesprochen. Der wetterseitig angebrachte Schopfist in der Tat ein Schild.

Unsere Ausführungen haben sich aber noch mit der Wand- undDachkonstruktion zu befassen: bei ersterer handelt es sich bei denWalserhäusern bis in die jüngste Zeit- erst nach dem großen La-winenunglück 1954 ging man, von einigen Fremdenverkehrs- undSchulbauten abgesehen, teilweise zum Mauerbau über- um einenBlockbau. Am Beginn der Besiedlung dürfte man mit Rundstämmen

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