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Gegenwärtige Probleme der Hausforschung in Österreich : Referate der Österreichischen Volkskundetagung 1980 in Feldkirch
(Vorarlberg)
Entstehung
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Bedeutung und wie er wahrhaft ins Zentrum des Hauses gerücktwurde, hat uns Haus Nr. 33 des David Keckeis in Laterns- Thaldemonstrieren können, wo von dem einen Ofen aus Stube und 2anschließende Kammern als auch 3 Kammern im Oberstock aus-

reichend Wärme empfangen 9). Wir haben es auf der Exkursion be-

sucht.

Angesichts der heutigen Energieprobleme verdient diese Anlageauch gegenwärtig ein Interesse und kann in der Übertragung aufeine Warmluftanlage als höchst modern und zeitgemäß bezeichnetwerden.

Dieses Haus aus dem Laternsertal ist ebenso ein Flurküchenhaus,wie viele andere alte. Die Flurküche eignet sich nur als Arbeits-raum der Hausfrau, nicht als Wohnraum.

Als Wohnraum dient nur die Stube. Sie ist getäfelt, während" Gaden" und Werkstatt nur Balkenwände aufweisen. Auch im Ober-stock sind die Kammern roh gefügt und einfach ausgestattet undmußte, teilweise bis ins 20. Jahrhundert ein Stroh- oder Laub-haufen, namentlich für die Buben, als Schlaflager dienen. Deshalbhohe Schwellen an diesen Kammertüren, damit sie über dem Lagergeschlossen werden konnten.

Die getäfelte Stube hat eine umlaufende Bank, helle kleine Fen-mit Fensterläden. In den oberen Kammern waren die Fenster-läden teilweise in der Außenvertäfelung versenkbar.

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Die Stube im von uns besichtigten Laternserhaus besaß an Stelleder gotischen Truhe bereits eine" Kredenz" aus dem 18. Jahrhun-dert. Im" Gaden"( Elternschlafzimmer) waren ebenfalls bereitsDoppelbett und Schrank anzutreffen.

Dergestalt verkörperte dieses Haus aus Laterns den Walser Hausty-pus im 18. Jahrhundert. Doch hatte ihn schon das ausgehendeMittelalter grundgelegt und gilt dieses nun gleich für alle übrigenVorarlberger Hausformen, die trotz landschaftlicher Verschieden-

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