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Gegenwärtige Probleme der Hausforschung in Österreich : Referate der Österreichischen Volkskundetagung 1980 in Feldkirch
(Vorarlberg)
Entstehung
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genen Sinne" das gemeinsame Vaterhaus" verloren geht!

Diese Klage wird aber

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wie man es bereits aus Analogien schlies-

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sen kann man denke an den" Umweltschutz" nicht mehr ver-stummen! Im Gegenteil! Darauf können sich alle, welche mit demBauen zu tun haben, Architekten, Baumeister, Handwerker, Politi-ker und Behördenvertreter in Stadt und Land, aber auch die Me-dien,( deren aller Anwesenheit ich hier dankbar begrüße), ver-lassen-!

Dafür werden nämlich nicht nur wieder erwachte Heimatliebe,erneute Wertschätzung handwerklichen Könnens, Sparsamkeitsge-sinnung mit Abkehr von Wegwerfmentalität, sondern auch klarefinanzielle Interessen, wie z.B. die Fremdenverkehrsbranche, sorgen

( siehe Prospekte)- nachdem sie in der heimischen Architektur,im Äußeren und Inneren des Hauses, eine unentbehrliche Unter-stützung im internationalen Wettbewerb um den Gast erkannthat!

Für das Bewußtmachen der bodenständigen Bauweise gibt es jedochkein anderes, besseres Mittel, als sich in den geschichtlichen Vor-gang zu vertiefen, der uns den Werdegang der kontinuierlichen Ent-wicklung unserer volkstümlichen Bauweise aufzeigt, hin bis zurheutigen, so beunruhigenden Situation.

Völlig irreführend wäre es übrigens, auch wenn es leider häufig,selbst in volkskundlichen Fachkreisen geschieht, die volkstümliche

Architektur als" naiv" zu bezeichnen ¹).

Unter" naiv" verstehen wir bekanntlich" etwas dem Augenblick,einer plötzlichen Eingebung, Entsprungenes." Aber gerade das istdie volkstümliche Bauweise und Architektur nicht! Denn sie istvielmehr, wie es sich auch in diesem Beitrag nachweisen läßt,ein Auswahlprodukt! Ein Ergebnis langjähriger Entwicklung!

Und übrigens ist sie genauso wenig auch dieses sei hier eben-falls grundsätzlich vorangestellt!" anonym"(= namenlos!). Auch

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