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Gänsefuß, weich haariger( Chenopodium botrys)ist ebenfalls ein Krottenkraut( Bern).
Gartenminze( Mentha aquatica) heißt ,, Krötenbalsam"( Siebenbürgen, Hessen) vgl. Absch. IV.
Hundskamille( Anthemis arvensis) heißt schon imahd. Crotuntille, also„ Krötendill", sonst„ Krottenkraut",auch, Ochsennabel" und„ Rotnabel", siehe oben„ Nabel-kräuter".
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Kamille( Chrysanthemum chamomilla) führt auch denNamen„ Krottenkraut" s.„ Kamille" Absch. VI.
Kuhblume( Taraxacum officinale) heißt in Bern,, Krotenblume"," Krotenbusch" s. Absch. VI.
Leinkraut( Antirrhinum linaria vulgaris) auch„, Nabel-kraut",„ Stärkekraut" genannt, ehemals wohl der Freyaheilig Marienflachs",„ Frauenflachs") heißt bei den altenBotanikern Cordus und Gessner„ Krottenflachs", s. oben,, Nabelkräuter".
Milzkraut( Chrysosplenium alternifolium) heißt inKärnten„ Krotenkraut", in Luzern„ Krottenblume", imZillertal und im Salzburgischen„ Krodenkraut".
Stinkkamille( Anthemis cotula) heißt ahd.: crotun-tille, ,, Krottendill"( Bock, Fuchs) ,,, Krötenblume",„ Krotten-dill".
Zieß( Stachys annua) heißt in Kärnten„ Krotten-kraut", vgl. oben„ Gliedkräuter".
Bärkräuter.
Eine andere Gruppe der Mutterkräuter sind die Bär-kräuter( Gebär-, Bärmutter-, Gebärmutterkräuter). Essind Heilkräuter für den Uterus und dessen vielfache Er-krankungen, sie lindern Menstrualbeschwerden, stillen denBlutfluß oder locken ihn hervor, befördern die Wehen beider Geburt, stoßen die Geburt, später die Nachgeburt aus.
Bärwurz( Meum athamanticum) ist das bedeutendstealler Bärkräuter. Die lange Reihe seiner Namen zeugt