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als zum Beischlaf reizen.
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Dioscurides( IV, 76) verwendetdie Mandragora für sexuelle Leiden: der Saft treibt inZäpfchen eingelegt die Menstruation und den Embryo aus;der Same der Äpfel reinigt, getrunken, die Gebärmutterund stellt den Blutfluẞ. Plinius( XXV, 94) dagegen be-richtet von den merkwürdigen Bräuchen, die bei der Aus-grabung der Wurzel zu beobachten sind.
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Die Fabeleien der alten Völker pflanzten sich in un-serem deutschen Volke, noch mit anderen Elementenvermischt, fort. Die vielen anderen Sagen und Märchenüber diese Pflanze zu erzählen, liegt außerhalb dieser Ab-handlung, die nur die sexuellen und erotischen Beziehungenbetonen will. Zunächst der Name„ Alraun": man leitetihn von den Alraunen der alten Germanen ab.„ Dies sinddie weisen Frauen, Zauberinnen und Wahrsagerinnen undman meinte, daß diese als Hebeammen die Mandragorazur leichteren Niederkunft empfahlen, daher man die Pflanzeselbst Alraun nannte"( Nemnich). Der Name„ Galgen-männchen" ergiebt sich aus der Fabel, daß die Alraun-wurzel sich selber erzeuge aus dem Urin und dem herab-fließenden Samen eines gehängten Junggesellen. Die Be-trüger wollten sie mit großen Gefahren um Mitternachtunter dem Galgen gegraben haben. Da sie aus dem Harnentstanden, erklärt sich der holländische Name ,, Pisdifje"( ,, Pissdiebchen"). Andere Bezeichnungen sind: ,, Glücks-,,, Geld- ,,, Erdmännchen ,,, Heil- ,,, Heinzel- ,,, Wichtelmännchen".Man betrachtete sie als heilbringende Hausgottheit, siewurde sorglich gepflegt, alle Samstage in Wein und Wassergebadet. Sie sollte der verschwiegenen Besitzerin Glückbringen, den Frauen Kinder und glückliche Geburt ver-schaffen, ihre Blutflüsse heilen und vor Fehlgeburten siebewahren, sie wirkte überhaupt heilsam auf die Gebär-mutter ein. Ein samaritanischer Mönch, den Maundrelldarüber befragte, sagte, daß die Mandragora die Empfängnisschon befördere, wenn man sie nur unter das ehelicheLager lege( Paulus, Samml. von Reisen I, 80). Quacksalber