Heft 
59 (2024) 3
Seite
3
Einzelbild herunterladen
 

59 3/2024InhaltsverzeichnisEditorial3Highlights aus demWendezeitprogramm4Veranstaltungen10Kulturvermittlung16Was ist los im Verein?18Digitales Museum20Bibliothek21Interview22Lieblingsobjekt263EditorialLiebe Leser:innen, liebe Nutzer:innen,wir haben es schon oft gesagt: Für die im Dezember begin-nende Generalsanierung räumen wir das Haus. Doch bisdahin sind wir in Vollbetrieb: Im Mai und Juni hatten wiruns neben weiteren Programmpunkten von before it getsbetter zum Haus der Republik der Wiener Festwochen undzum Aktivismus Camp der Klima Biennale Wien weiterentwi-ckelt. Es war für das Museum eine spannende, konzeptionellerweiternde und aufregende Erfahrung.Die Sommermonate bringen vor dem Umbau eine letzteRunde Kurzfilm-Open Air mit dotdotdot auf die große Lein-wand in den Garten sowie sinnliches Sommertheater in denInnenhof mehr dazu lesen Sie im Interview mit Kari ­Rakkola.Die Ausstellung Man will uns ans Leben der InitiativeMinder­heiten ist bis Ende August zu sehen. Der langjährigenZusammenarbeit von dotdotdot mit der Gehörlosen-Com-munity in Wien verdanken wir eine Ausstellung des VereinsGebärdenverse. Im September startet schließlich der letzteAkt des Wendezeitprogramms: das Festival MEZEKR stelltnoch einmal das gesamte Museum auf den Kopf mit demZiel, das homogene kulturelle Feld Wiens aufzumischen.Wir sind gespannt und laden Sie herzlich ein zu allem, wasda stattfindet.Mit Ende September ist dann wirklich Programm-Pause.Im Oktober heißt es Kisten packen doch so ganz könnenwir es natürlich nicht lassen und öffnen die Hintertürennoch einmal zur Langen Nacht der Museen sowie für einenlust­vollen Abschied. Das Gebäude in der Laudongasse­überlassen wir im November den Bautrupps. Mit unsererBüro- und Veranstaltungsausstattung und vielen Ideenund Vorhaben für die nächsten Monate und Jahre zieht dasTeam ins Otto Wagner Areal auf der Baumgartner Höhe.Mehr dazu lesen Sie im nächsten Heft.Angesichts multipler Krisen und Konflikte könnte mansagen, es ist fünf vor zwölf. Die Uhr in der Werkstatt stehtdort schon lange. Und die Kulturinstitutionen sind aufgefor-dert, sich der drängenden Themen anzunehmen.Gesine Stern