47) Deutscher Reisepaß für Fr. Rosa Schlaffer, ausgestellt
am Deutschen Generalkonsulat in New York, 1938, imOriginal.
48) Erlaubnisschein für die Wiedereinreise in die USA von
Fr. Rosa Schlaffer, 1938 in Original.
49) Erlaubnisschein für die Wiedereinreise in die USA vonFr. Rosa Schlaffer, 1962 in Original.
D. DIE SIEDLUNGSGEBIETE IN AMERIKA
Neben dem Mittelwesten, wo sich die erste Welle der Aus-wanderer vor allen un Kansas City und St. Louis ansiedelte,wurde hauptsächlich der Osten der Vereinigten Staaten be-deutend für die burgenländischen Emigranten, wo sich großeGruppen in Chicago, aber auch in Milwaukee und South Bendniederließen; in Pennsylvania stellten Coplay und Allen-town sowie Northampten Zentren der burgenländischen Ansied-lung dar. In New Jersey siedelten sie vor allem in Passaic,Clifton und Paterson, ein bedeutendes Wanderungsziel bildetenaturgemäß New York. In Kanada galten Edmonton, später vorallem Toronto als Hauptsiedlungsgebiete.
50) Aufstellung der Siedlungsgebiete der burgenländischenEinwanderer in den USA.
51) Auswanderer verlassen auf dem Flughafen Wien- Schwechatmit dem Flugzeug ihre Heimat.
E. BURGENLANDER IN DER ARBEITSWELT AMERIKASEntsprechend den Hauptsiedlungsgebieten lassen sich auchdie Arbeitsregionen bestimmen, in denen die Hauptkontin-gente der Burgenländer in Amerika tätig waren. Die in denMittelwesten Gekommenen waren in erster Linie reine Farmerbzw. Landarbeiter, später Fabriksleute in ländlicher Un-gebung, während die an der Ostküste Verbleibenden haupt-
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