KATALOG
1) Briefmarke der United States of America mit Freiheits-
statue.
A. DIE ARBEITSWANDERUNG ALS VORLAUFER DER AMERIKAWANDERUNGSchon immer ist das Burgenland von Arbeitswanderung betroffengewesen. Klagt man heute über das Pendlertum und seine Mühenfür die Betroffenen, die zur Sicherung eines besseren Ein-kommens auspendeln, so darf man nicht vergessen, daß die Hen-schen früherer Zeiten aus blanker Not gezwungen waren, saiso-nale Wanderungen auf sich zu nehmen und sich als Bauhilfs-kräfte in dem zur Großstadt anwachsenden Wien oder als Land-arbeiter zu verdingen. Ungarn, aber auch die Gutshöfe desWiene Beckens und des nördlichen Niederösterreichs 15 zogen
diese
Kolonnen" mit ihren Partieführern an, die zum Bei-spiel auf Rüben" gingen, Getreide schnitten oder als Tele-graphenarbeiter( bekannt dafür waren vor allem die Stegers-bacher) in der ganzen Österreichisch- Ungarischen Monarchieunherzogen. Neben dieser Binnenwanderung entwickelte sichnach dem Ersten Weltkrieg auch eine echte Arbeitsauswanderungins europäische Ausland( Schweiz, Deutschland), die aberniemals die Ausmaße der überseeischen Emigration annahm.
2) Burgenländische Frauen bei der Rübenarbeit auf einem
Meierhof.
3) Getreideernte.
4) Wirtschaftliche Hintergründe der Auswanderung.
5) Schlafstelle der Saisonarbeiter.
6) Partie von Saisonarbeitern bei der Rübenarbeit.
7) Männer und Frauen einer Schnitterkolonne.
8) Partie burgenländischer Saisonarbeiter beim Getreide-drusch.
9) Zeugnis einer niederösterreichischen Gutsverwaltung übergute Erfolge einer burgenländischen Arbeitskolonne.
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