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Unter der Bedeckung eines Hutes : Hauben und Hüte in der Volkstracht ; Katalog
Entstehung
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sich an den heute üblichen kurzen Haaren nicht gut befestigenlassen.

Weitere Pfleger alter Kopfbedeckungen sind die Musikkapellen,womit nun zur männlichen Haupteszier übergeleitet sei. Als die"landestypische burgenländische Männerkopfbedeckung gilt diesogenannte Astrachan- Haube. Die Hauptträgerschicht sind der-zeit die Trachtenkapellen, welche sie als nationales Symbol be-trachten und damit ihre burgenländische Herkunft demonstrie-ren. Die Astrachan- Haube war früher die allgemeinübliche Män-nerkopfbedeckung für Herbst und Winter. Sie war meist ausLammpelz gefertigt, heute sind es zunehmend nur mehr Persia-ner- Pelzimitationen( vgl. Kat. Nr. 68, Leihgabe Lunzer und Kat.Nr. 67, ÖMV 71.399). Vor 1920 trug man die Astrachan- Haube mitSpitze und Umschlag, in der Zwischenkriegszeit begann man sieeinzudrücken und ohne Aufschlag zu tragen. Heute findet man siebei alten Männern noch in Gebrauch und zunehmend wieder inder bürgerlichen Oberschicht, welche sie nach Maß und altenVorbildern vom Kürschner anfertigen läßt.

Im Seewinkel entwickelte sich im Zuge des Fremdenverkehrs derReitsport. Neben den Trachtenkapellen und Volkstanzgruppentragen nun auch in zunehmendem Maße die Reiter wieder dieAstrachan- Mütze. Im Sommer trugen die Männer früher einenReindlhut mit breiter, gerader, leicht abwärts gebogener Krempe.Die jüngeren Männer hatten oft Burschenschaftsabzeichen imHutband. Ohne Kopfbedeckung ging der Burgenländer nicht ausdem Haus. Heute trägt man Handelsübliches. Als Kopfbedeckungfür den Alltag und die Arbeit setzte sich immer mehr eine Schirm-mütze durch, das Kappl". Sie prägt heute unter den Arbeiterndas Bild genauso wie in Niederösterreich und in Wien.

Die Kopfbedeckungen in Niederösterreich sind vielfältig und inihrem Variationenreichtum und ihrer Verbreitung nicht leicht zudefinieren. Man findet Gugeln und Kopftücher, Filz- und Strohhü-te und vor allem eine große Zahl verschiedener Haubenarten.Beginnen wir wieder bei den Kopftüchern, welche im ganzenLand verbreitet waren. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ver-drängten sie vielfach die älteren Hauben. Auch hier gilt, wasschon für das Burgenland gesagt wurde. Das Kopftuch gehörtmehr dem Alltag und der Arbeitswelt an und war die Kopfbedek-

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