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Unter der Bedeckung eines Hutes : Hauben und Hüte in der Volkstracht ; Katalog
Entstehung
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und die Länder der ehemaligen österreichisch- ungarischen Mon-archie. Darüber hinaus steht aber auch noch umfangreichesVergleichsmaterial vor allem aus Deutschland zur Verfügung.Eine Durchsicht der Inventarbücher zeigt, daß die Hauben undHüte vor allem in der Frühzeit des Museums besonders beliebteSammlungsgegenstände waren. Im Jahre 1897 kam durch einenAnkauf eine Kollektion von 113, ihrer Herkunft nach überaus gutdokumentierter Hauben in das Museum.6) Aus dieser Fülle von,wie gesagt, mehr als tausend Kopfbedeckungen galt es nun, fürdie Ausstellung eine praktikable Auswahl zu treffen. Eines derHauptanliegen der Ausstellung sollte eine Dokumentation derFormenvielfalt der österreichischen Trachtenlandschaften sein.Neben den rein formalen Kriterien sollte aber auch den Fragennach Material und Herstellung der Kopfbedeckungen und nachihrer zeichenhaften Funktion in Fest- und Alltag Aufmerksamkeitgeschenkt werden. Eine kleine Auswahl aus den außerösterreichi-schen Beispielen möge als Vergleichsmaterial die Ausstellungabrunden. Bei der übergroßen Reichhaltigkeit der Sammlungmußten jedoch schon aus Platzgründen einige gravierende Strei-chungen gemacht werden. Diese betreffen vor allem die Kopftü-cher, ohne welche die Entwicklung der Frauenhauben natürlichnicht denkbar ist. Kopftücher in den verschiedensten Bindungsar-ten sind ein wichtiges Element der österreichischen Frauentrach-ten. Diesem soll jedoch, um seiner Vielfalt gebührend Rechnungtragen zu können, einmal eine eigene Schau gewidmet werden.Zu guter Letzt bleibt die angenehme Aufgabe, allen, die zurGestaltung der Ausstellung beigetragen haben, herzlichen Dankauszusprechen. Allen voran den Leihgebern, welche vor allem dieim Burgenland aus sammlungsgeschichtlichen Gründen beste-henden Lücken zu füllen halfen. Durch die freundliche Vermitt-lung von Herrn Mag. Hans Lunzer, für welche hier gesondertgedankt sei, stellten folgende Damen und Herren Objekte zurVerfügung: Paul Haider, Nickelsdorf; Dr. Grete Maar, Donnerskir-chen; Fam. Martin Michlits, St. Andrä; Dr. Clara Prickler, Eisen-stadt; Hedwig Steiger, Mattersburg; Fam. Tomaschitz, Kittsee.

6) Zeitschrift für Österreichische Volkskunde. IV. JahrgangWien und Prag 1898, S. 59f, Bericht über die Vermehrung der Sammlun-gen im Jahre 1897.

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