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Via sacra : das Wallfahrtsmuseum in Kleinmariazell
Entstehung
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54. Wienerbruck und der Josefsberg. Die zweite Tagereise geht zuEnde. Abendlicher Himmel über dem Ötscher. Wallfahrer schleppen sich müde mitihrem Binkel, auf Stecken gestützt, bergan. Das Josefskirchlein ist hoch oben amHorizont sichtbar.

55. Die dritte Tagereise. Gipfel des Josefsberges. Die Wallfah-rergruppe zieht betend zur Kirche auf dem Josefsberg. Das ist die elfte Station derPilger. Die kleine Kirche hat einen kleinen Dachreiter, der der einzige Schmucknach außen des schindelgedeckten rechteckigen Kirchleins ist. Diese Vedute schil-dert die malerische Schönheit der steirischen Alpen.

56. Knieriegel und die Gemeindealpe am Fuße des Josefs-berges. Die Gruppe der Wallfahrer hat den Josefsberg überschritten. Über demweiten Tal bei Mitterbach sieht man rechts die Gemeindealpe und im Hintergrunddie Zellerhüte.

57. Mitterbach. Gilt heute als zwölfte Station. Einige Wallfahrer rasten beieinem Bildbaum. Pferde werden zu einer überdachten Tränke geführt, dahintersieht man das hügelige Gelände des heutigen Mitterbach.

58. Sebastiansberg. Die Wallfahrer, die zu der im Wald gelegenen Kapelleemporziehen, befinden sich bereits auf steirischem Boden. Die 15 Rosenkranzbilderaus der Lebens- und Leidensgeschichte Christi in den charakteristischen steinernenTabernakelsäulen sollen auf dem Weg nach Mariazell noch einmal den Sinn einersolchen Wallfahrt vergegenwärtigen. Die Mittagssonne liegt über der Szene. DieSchnitter rasten im Schatten eines Heuhaufens.

59. Urlauberkreuz in Weissenbach. An jenem Punkt, wo die Wallfahrerden hohen gotischen Turm von Mariazell zum ersten oder letzten Mal sehen kön-nen, steht in der Reihe der Rosenkranzsäulen das sogenannte Urlauberkreuz von1767. Die Wallfahrer knien hier vor den barocken Kapellenbauten nieder undbeten mit Blickrichtung nach Mariazell.

60. Maria Zell. Die Wallfahrer haben den Ortseingang von Maria Zell erreicht.Man blickt von einem Berghang, wo eben ein Heuwagen beladen wird, auf denOrt, den die Wallfahrtskirche überragt.

61. Kirche von Maria Zell. Der Blick vom Westen entlang der GrazerStraße, zur Freitreppe und zum Westportal der Kirche. Von topographischem Wertsind die Hausfassaden, der eingezäunte Brunnen. Postwagen im Vordergrund.Kirche im Abendlicht.

62. Hauptportal der Gnadenkirche. Auf den Stufen des Portals betendie Wallfahrer, kniend rutschen sie in die Kirche. Die betenden Frauen legen ihrenkreuzförmigen Pilgerstock auf die Stufen oder halten ihn aufrecht in ihrenHänden.

63. Innere Ansicht der Gnadenkirche. In der Mitte steht der Gnaden-altar. Im linken Seitenschiff zieht die Gruppe der Wallfahrer ein, vorne rechts lie-gen Frauen flach auf dem Boden und verrichten so ihre Andacht.

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