18WA S I S T L O S I M V E RE I N?GeneralversammlungFr, 19.4.2024, 17.00 UhrUnterwegs mit dem VereinWho Cares? Jüdische Antwortenauf Leid und NotUnterwegs mit dem VereinQueer Museum Viennaim Otto Wagner ArealDi, 9.4.2024, 16.45 UhrDas Queer Museum Vienna belebt WiensKultur- und Gleichberechtigungspolitik undist ein fixer Ankerpunkt für queere Stadt-geschichte sowie zeitgenössische Kunst.Von Januar 2022 bis August 2023 war es imVolkskundemuseum Wien zu Gast und befin-det sich nun seit November 2023 in seinenneuen eigenen Räumen im Otto WagnerAreal.Zum ersten Mal hat das Queer Museumeinen Open Call ausgeschrieben. Darin wirdaufgerufen, ein künstlerisches Projekt zu fol-genden Themen einzureichen: Is queer poli-tical? Sprich: Hat das Wort queer mit seinerGeschichte und seiner Bedeutung politischeRelevanz? Und was macht es politisch? Wiehat sich das über die Zeit verändert? Undwie lassen sich Utopien von einer queerenZukunft nicht nur denken, sondern auchumsetzen?Antworten auf diese Fragen wurden vomKollektiv des Queer Museums gesichtet undeine Auswahl zu einer Ausstellung kuratiert.Treffpunkt: 16.45 Uhr, Autobushaltestelle48A Otto Wagner Areal(ehemals Klinik Penzing)Teilnahme kostenlos, Spende erbetenDi, 16.4.2024, 16.15 UhrGewalt, Krankheit, Armut, Depression: Leidund Not können jeden Menschen treffenund von anderen abhängig machen. Wersorgt sich wann um wen und wer ist von derFürsorge ausgeschlossen? Ausgehend vonden jüdischen Geboten des„Tikun Olam“(Heile die Welt) und der„Zedaka“(Wohltä-tigkeit) unternimmt die Ausstellung einenRundgang durch Wien auf den Spuren vonmedizinischen, psychischen und sozialenHilfeleistungen sowie den Menschen dahin-ter. Forschungen Wiener jüdischer Ärztinnenund Ärzte werden ebenso reflektiert wiedie Geschichte von Müttern, Hebammen,Krankenschwestern und sozialen Fürsor-gerinnen. Das NS-Regime zerstörte langegewachsene Strukturen, dennoch wurdeweiterhin Care-Arbeit geleistet. Aktuell stelltsich die Frage nach Care angesichts vonKrieg, Terror und Klimakatastrophe. Mensch-liche Empathie und Solidarität bleiben mehrdenn je für ein friedliches Zusammenlebenunentbehrlich.Treffpunkt: Jüdisches Museum Wien,Dorotheergasse 11, 1010 WienZusammenkommen um 16.15 UhrStart der Führung um 16.30 UhrDauer: 1,5 StundenKosten:€ 11,-(Kombiticket mit zweitem Standort),es werden keine Führungskosten verrechnet, dader Verein für Volkskunde Leihgeber der Ausstellung ist.Anmeldung erforderlich:www.volkskundemuseum.at/termine