renommierte Berliner Tagesspiegel diese Praxis der Benennung über-nahm, verwendete er, wenig sensibel, für Tiefdruckgebiete weiblicheund für Hochdruckgebiete männliche Namen. Erst Mitte der 90er Jah-re setzte eine Gender- Debatte auch unter den deutschen Meteorologenein und es gab Beschwerden, dass ausgerechnet die für„ schlechtes"Wetter verantwortlichen Tiefdruckgebiete weibliche Namen erhielten.Daher wurde dann in jedem Jahr das Geschlecht der Namen ausge-wechselt: Nun sind in geraden Jahren die Tiefdruckgebiete weiblich,in ungeraden männlich. Für die Hochdruckgebiete ist es entsprechendumgekehrt.
Dass man sich Namen für die Wirbelstürme ausdachte, verändertedie Winde selbstverständlich ebenso wenig wie die zur Katastrophegesteigerte Verlagerung von Luftteilchen. Was es aber veränderte, wardie Art der Menschen, die Winde zu verstehen.
Literaturhinweise
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