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Holzkirchen in Böhmen, Mähren und der Slowakei
Entstehung
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23 P. R. MagocsWien, S. 10.

K. Zapletal, Holzkirchen in den Karpaten. Braumüller- Verlag,

24 Die orthodoxe Kirche existierte bis zur Mitte des 18. Jhs. weiter- siehe( WieAnm. 23.) S.10.

25 S. Tkáč, Ikony zo 16.- 19. storcia na severovýchoddnom Slovensku. Martin1980, S. 51.

26 Auch die Landherrschaften versuchten die Brandgefahr zu mindern. Neben dengenauen Anweisungen, wie man sich im Fall eines Brandes verhalten soll, auchBaurestriktionen. So z. B. wird im Feuerschutzgesetz des Klosters Hradisko inOlmütz aus dem Jahr 1732 den Untertanen neben anderem angeordnet,Scheunen möglichst entfernt vom Haus zu bauen. Im Jahr 1751, nach der Heraus-gabe des Feuerschutzpatentes von Maria Theresia, lesen wir in den Brand-schutzanordnungen für Dörfer die der Stadt Brünn angehörten, daß in Zukunftdie Siedlungen gemauert werden sollten. Jeder Untertane sollte vor dem HausLinden oder Weiden pflanzen, um die Ausbreitung des Feuers zu mindern. Für dieNichterfüllung dieser Anordnung gab es 1 Taler Strafe. Es fällt auf, daß auchHolzkirchen fast immer von dichtem Baumbestand umgeben sind.Nach dem, Löschgesetz" Josefs des II. vom 25. Juli 1785 für Böhmen und am 24.Jänner 1787 für Mähren und Schlesien in dem der Holzbau eingeschränkt wurde,gab es auch Strafen für Beamte( 10 Taler), die einen Holzbau zulassen.Die Zuneigung der Landbevölkerung zum Holzbau dürfte im 3. Viertel des 18. Jhs.immer noch sehr stark gewesen sein. Daher wurde erneuert im Hofdekret vom 25.Jänner 1816 das Holzbauverbot angeordnet. Für die Übertretung dieses Gesetzeswurden wiederum Strafen festgelegt. Seit dem Dekret vom 27. Juni 1815 war auchdie Verwendung von Holz bei Hausreparaturen eingeschränkt. Für waldreicheGebiete mit Mangel anderer Baustoffe, gab es in den Regierungsverordnungenjedoch Ausnahmen. siehe Rády požárové, IN.: Selsky archiv, iv, Nr. 3 Olomouc

1905.

27 Die zwei wichtigsten Protagonisten dieser Richtung waren die Architekten J. Koulaund besonders Dušan Jurković- seine bekanntesten Werke sind die Gruppe vonHolzbauten- ,, Pustevny" genannt- auf dem Weg zum Berg Radhošt in Nordost-böhmen, Gartenumbau des Schlosses in Nové Město( Ostböhmen), Bauten imKurort Luhačovice( Nordostböhmen).

28 Die Wände sind hier mit Schieferplatten geschützt- ein Element, das in dekorati-ver Form auch bei Giebeln der Volkshäuser vorkommt.

29 Im Gebiet Südböhmens z. B., wo als Folge der Entstehung vieler Teiche Wäldervernichtet und Holz immer rarer wurde.

30 Der untere Teil dieser Konstruktion ist bis zur Höhe des Umganges sichtbar. Beidiesem fachwerkartigen Gerüst sind die Ständer in einer Schwelle eingezapft unddurch Kopf- und Fußstreben festhafter gemacht. Die ungleiche Höhe der Querbal-ken ist auf eine unterschiedliche Länge der Planken der Innenwand zurückzufüh-ren.

31 Eine ähnliche Konstruktion hatte die Joduskapelle zu Mühlhausen in Thüringen ausder Mitte des 13. Jhs., jedoch im Jahr 1846 abgebrochen, wie von mehrerenAutoren berichtet wird.

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