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Holzkirchen in Böhmen, Mähren und der Slowakei
Entstehung
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scheibe der historischen Diskussionen, was die Besiedlung dieses Gebietes be-trifft ob die slawische Kolonisation oder die durch das Kloster Břevnov in Praggeführte deutsche Kolonisation im 13. Jh. vorrangig war.( Tomek, Simák). Letzt-lich versuchte V. Schmelhaus mit Hilfe der Toponymie die erste Variante zu un-siehe V. Smelhaus zur Siedlungsgeschichte des BraunauerLändchens. Wissenschaftliche Arbeiten des Landwirtschaftsmuseums in Prag,15/ pri/ loha, Praha 1975; V. Smelhaus K dejinam osídlenil. Broumovsky urbar1676/7, Prameny a studie 14, Landwirtschaftsmuseum Prag 1976.

termauern

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13 Es gibt hier keine direkten Zusammenhänge mit dem Hussitentum wie in Böh-men bei den Utraquisten. Die meisten Protestanten in Mähren, Schlesien undder Slowakei waren Anhänger der lutherischen Kirche, die sich an die ursprüng-liche Konfession aus dem Jahre 1530( Augusta invariata) hielt. Näheres sieheMeyers Lexikon, 1, S. 1146.

14 Ruprechtice, Otovice, Božanov, Broumov, Vernerovice

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Bezirk Nachod.

15 Siehe J. Lóndzin, Kos/ cioly drewniane na Slasku cieszyńskym, Ciezsyn 1932.16 Das Herzogtum Teschen fiel erst nach dem Aussterben der Herzogslinie im Jahr1653 an die Habsburger.

17 K. Biathovax- R. Bunčák, Dreveny panteon, Martin 1976, S. 22

18 Vgl.( Wie Anm. 17) S. 24.

19 Die von manchen Autoren oft ungenau zitierten Ödenburger Artikel sind am aus-führlichsten bei der in Anm. 17 erwähnten Monographie über die Artikularkirchein Paludza( heute in Liptovský Križ).

20 Nach dem Pfarrbuch in Leštiny.

21 Auf die komplizierte Situation, die sich mehrmals zu Gunsten der Katholiken,dann wieder der Protestanten wendete, verweist die Geschichte der Kirche inKesmarok. Nach dem Fall Thökölys, der sich mit den Türken verbündete( 1683bei Wien, endgültig 1686 bei Ofen), waren die Kirchen Oberungarns wieder inHänden der Katholiken und die Kesmarker verloren ihre alten Kirche. Aufgrundder Artikel bauten sie sich in den Jahren 1687-88 eine provisorische Holzkir-che und veranstalteten eine Sammelfahrt in die protestantischen baltischenLänder, um dann später aus diesem Geld eine deutsche und eine slowakischeKirche sowie zwei Schulen zu errichten. Der neue Aufstand des StiefsohnesThökölys, Franz Rakoczy II., Fürst von Siebenbürgen, begann im Jahre 1705 unddie Kesmarker verwendeten wieder die alte Kirche. Als der Aufstand Rakoczysniedergeschlagen wurde( 1709), fiel die Steinkirche wieder an die Katholikenzurück. Deshalb bauten die Kesmarker im Jahr 1717 die noch erhaltene Block-baukirche. Erst in den Jahren 1879-1892 bekamen die Kesmarker eine Stein-kirche nach Plänen von Theophil Hansen, dem Erbauer des Wiener Parlaments.- Siehe J. Hefty, Die Kesmarker Holzkirche, Kesmarok 1933, S. 58, 34–36.22 Russinen( oder Ruthenen) bewohnten das karpatische Bergland Oberungarns.Sie gliedern sich in drei wichtigte ethnische Gruppen Huzulen, Lemkenund Bojken. Im Jahre 1919 wurde dieses Gebiet als Karpatoruẞland der Tsche-choslowakei eingegliedert, ab 1945 der Ukrainischen SSR( UdSSR). In der Slo-wakei waren von den Russinen die Gebiete Zemplin, Abov, Saris und Zips be-siedelt. Heute Assimilation mit der slowakischen Bevölkerung. Das kulturelleZentrum ist Svidnik, in dem sich auch ein Museum der russinischen Volkskulturbefindet

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