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Schmuck : filigrane Kunst aus Gold- und Silberfäden ; Katalog zur Ausstellung
Entstehung
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Hutschnalle

IV. Kleidungsschmuck

Silber teilvergoldet, Zellenfiligran( kordierter Draht).

Quadratische, leicht bombierte Form, 4 Blüten aus Granalien aufge-splintet und 4 rechteckige Plättchen aufgelötet.

Marken: Beschauzeichen von Schwäbisch Gmünd( Einhornkopf inOval), Feingehaltsstempel 12".

Schwäbisch Gmünd, 1. Hälfte 19. Jh.

h= 4,5 cm b= 4,5 cm

Hutschnalle

Inv.-Nr. 1.579

Silber teilvergoldet, Zellenfiligran( kordierter Draht).

Quadratische, leicht bombierte Form, 4 Blüten aus Granalien aufge-splintet.

Marken: Repunzierungsstempel von Österreich- Ungarn 1806- 1809,Salzburg.

Salzburg, Anfang 19. Jh.

h= 3 cm

b= 3 cm

Gollerketten, auch Göllerketten

Inv.-Nr. 1.578

Es handelt sich hiebei um silberne oder versilberte Ketten mit ein bissechs Gängen, die an beiden Enden in Ringen zusammengefaßt undmit Filigranzierden versehen sind. Diese Enden werden in den Göllereingehängt. Der Göller ist jener Teil der Frauentracht, der sich im 17.Jahrhundert aus dem flachen Umlegekragen(= Kollar) entwickelt hat. Nichtselten hängt noch ein weiteres Filigranmotiv an Ketten an der vorderenRosette des Göllers. An den Kettenenden hing außerdem ein silbernesSchmuckstück, das nicht nur als Zierde, sondern zur Beschwerung diente.Diese Anhänger, Gollerbollen genannt, beschwerten die Kette dermaßen,daß sie den Goller in der richtigen Lage halten konnten.

1 Paar GollerkettenSilber, Filigran.

3gängige Erbskette: das eine Ende( Rückenende) mit Ring zur Befe-stigung, das andere Ende( Brustseite) mit Filigranrosette( aus sehr feinemFlachdraht, dicht gewickelt). Auf der Unterseite der Rosette angelötet einHaken zum Einhängen in die Tracht( Göller) und ein Ring zum Anhängenan die Kette. Vom Ring der Rosette geht eine 2gängige Kette weg mitwindrosenartigem Anhänger zur Beschwerung( Silberpressung).Berner Oberland, Schweiz, 19. Jh.

|= 104 cm

Inv.-Nr. 61.998

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