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Linzer Goldhaube
D. Katalog
I. Kopfschmuck
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Leonische Golddrähte, Goldlahn, Bouillon, z.T. geprägter Goldflitter;bestickte Tüllmasche. Knauf in Goldreliefstickerei. Seidenfutter.Oberösterreich, 2. Hälfte 19. Jh.
Goldböndl
Inv.-Nr. 17.108
Gupf aus Karton mit gewebtem Seidenstoff; breite Krempe, verstärktdurch Drahtgerüst, das mit goldfarbenem textilen Faden überzogen ist.Klöppelspitze aus leonischen Goldfäden und Goldlahn. Gefüttert mitbedruckter Baumwolle. 2 Löcher zum Durchstechen des Haarpfeiles.Salzburg, Ende 18. Jh.Inv.-Nr. 16.124
Goldböndl
Wie Inv.-Nr. 16.124, jedoch nicht gefüttert.Salzburg, Ende 18. Jh.
Riegelhaube
Inv.-Nr. 6.096
Der Wulst, auch Riedel genannt, gab der„, Riegelhaube" den Namen.In seiner endgültigen Form zeigt sich die Riegelhaube als steifes undflaches Haubenstück, das ohne zusätzliche Befestigung am Kopfkeinen Halt finden kann. Es bedurfte daher zum Befestigen der Haubeverschiedener Haarnadeln. Da die Riegelhaube vorwiegend am Hin-terkopf über dem Haarknoten getragen wurde, mußte sie am Haarkno-ten und auch am Haubenwulst mit Haarstechern- Haarpfeilen- befe-stigt werden. Bei Riegelhaube wie auch Böndl finden sich Löcher zumDurchstecken der Haubennadeln, die bei späteren Restaurierungenvielfach irrtümlich zugenäht wurden.
Riegelhaube
Kartonkörper, leonische Goldspitzenarbeit, zu Schleifen gelegte Bän-der, die mit Goldfäden durchwirkt sind. Dabei ein Haarpfeil aus Mes-sing.
Bayern(?), um 1800
Inv.-Nr. 55
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Riegelhaube
Goldlamé, Stickerei mit Bouillon, Goldflitter.Seidenfutter.
Salzburg, 1. Hälfte 19. Jh.
Inv.-Nr. 13.808
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