1/2019
Schaufenster
stellungsverfahren der Modraer Majolikakonnten wir Vasen bemalen, die bereits ein-mal gebrannt waren und mit einer weißenGlasur überzogen waren. Am Nachmittagfuhren wir zur Burg SNM- Červený Kameň.Wir bekamen spannende Einblicke in dieGeschichte der Anlage: die historische Apo-theke, die Sala Terena, die im Kommunismusangelegte Möbelsammlung, die Kellerräum-lichkeiten. Vor dem Abendprogramm imWeingut Elesko machten wir noch einenAbstecher zum Schloss Budmerice im Stildes romantischen Eklektizismus.
Unsere erste Station am letzten Tag wardas Museum in der Schaubmar Mühle inCajla. Nicht nur die Geschichte der AltenMühle, für die sich das Slowakische Kultur-ministerium, unser Strategischer Partnerim EU- Projekt, um eine Partnerschaftauf österreichischer Seite bemüht, warinteressant, sondern auch die aktuelleSonderausstellung über zeitgenössischeKeramikkunst. Nach dem Mittagessen inSvätý Jur wartete noch ein letzter Pro-grammpunkt auf uns: die St. Georgskirche.Aufgrund der Seligsprechung der slowaki-schen Märtyrerin Anna Kolesárová in Košiceund Umbauarbeiten an der Kirche mitdem steinernen Altar aus der Frührenais-sance war keine Kirchenführung möglich,doch die Mesnerin organisierte Informati-onsmaterial und öffnete den neu renovier-ten Holzglockenturm für uns.
Im Rahmen des EU Projekts TREASURESsind weitere Vereinsreisen nach Marchegg2019 und nach Trnava und Umgebung( Schloss Dolná Krupá) 2020 geplant.
Katharina Richter- Kovarik,
Kulturvermittlung
Langversion des Exkursionsberichts unter
www.volkskundemuseum.at/treasures
Fotogespräch im SeniorInnen. Treff,, Alle antreten! Es wird geknipst!"
Im Dezember hatte das Team von„ Alleantreten! Es wird geknipst!" Private Foto-grafie in Österreich 1930-1950 die Gelegen-heit, ihr Projekt im Seniorinnen. Treff derStadt Wien in der Gumpendorfer Straßevorzustellen und mit den Besucherinnenund Besuchern über ihren Zugang zu Foto-grafie zu sprechen.
Erste Anknüpfungspunkte lieferten vonden TeilnehmerInnen mitgebrachte Erinne-rungsstücke, wiederentdeckte Familienfotosund ein zuvor zehn Jahre daheim verstaub-tes Album mit Tiermotiven. Später wurdeüber andere Themen wie Dia- Abende,digitale Fotografie, Bildtypen und span-nende Lebensgeschichten geplaudert unddiskutiert. Großes Interesse bestand auchfür die von uns mitgebrachten Alben undFotos: Sie wurden gleich gemeinsam durch-geblättert, es wurden Orte bestimmt undalte, unleserliche Beschriftungen entziffert.Nun ist angedacht, das Format weiter-zuführen und regelmäßig Gespräche zurprivaten Fotografie in den PensionistenklubsWiens zu veranstalten. Es war für beideSeiten ein anregender Austausch. VielenDank für die netten Gespräche!
Johanna Höpler,Ausstellungsassistenz
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